Unseen ✔

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[Kurzgeschichte] "Also gibt es einen Ort, den du nicht magst?" Ich dachte nach. Einen Ort, den ich nicht mochte. Einen Ort, der- Auf einmal beschlich mich ein ungutes Gefühl. Es war, als würde eine kalte Hand nach mir greifen und mich in eine unbekannte Tiefe ziehen wollen. Es war kalt. So unglaublich kalt. Und dunkel. „Ich will die Frage nicht beantworten. Frag mich was anderes." Zitternd schlang ich die Arme um meinen Körper. „Warum willst du die Frage nicht beantworten?", fragte Danny nach einiger Zeit leise und sah mich lange an. Sein Blick war anders als vorher. Irgendwie... traurig? „Ich will einfach nicht. Spielen wir was anderes." --- Ein kalter Wintertag. In Mäntel gepackte Menschen, die durch die Straßen hetzen und dann schnell wieder in den warmen Häusern verschwinden. Und eine Begegnung. Eine Begegnung, die das Leben von ein paar Menschen für immer verändert. *** 2. Platz - Orion Award 2018
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EVAN ✔

Mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich gegen seine Brust stieß und uns nichts mehr trennte. Nichts stand zwischen uns, außer vielleicht mir selbst. Ich hielt die Luft an und konnte wage kleine goldene Sprenkel in seinen Augen erkennen. Auf sein Gesicht schlich sich ein Lächeln und nur zu gut konnte ich die Selbstsicherheit in seinem Blick sehen. Evan hatte im Vergleich zu mir Erfahrung, das wusste ich. Er strahlte es förmlich aus und war offensichtlich die attraktivste männliche Person, die ich jemals getroffen habe. Wie aus einer Zeitschrift entsprungen. Angst übernahm jegliche Kontrolle. Was, wenn ich einen Fehler machte? Vorsichtig stieß ich die Luft wieder aus und drückte mich von ihm weg. Es schmerzte fast schon. "Ich gehe dann mal wieder rein.", sagte ich schnell und Hitze stieg meine Wangen empor. Sah er die Röte? Er zog verwirrt die Augenbrauen zusammen, doch seine Augen funkelten noch immer vor Belustigung. INHALT in·t·ro·ver·tiert (Adj.) Auf das eigene Seelenleben gerichtet, nach innen gekehrt; verschlossen. Das ist das Wort, das Eden wohl am besten beschreiben würde. Wenn es nach ihr ginge, bräuchte sie nicht mehr als den kleinen Garten vor ihrem Haus und um ein paar Menschen mit einzubeziehen: ihren Vater, der ihr bei allem zur Seite steht, und Gwendolyn, ihre engste und einzige Freundin seit Kindertagen. Zumindest dachte sie, dass es das Einzige ist, was sie in ihrem Leben braucht. Denn als sie den attraktiven Evan kennenlernt, merkt sie schnell, dass sie ihn und sein immerwährendes Grinsen nicht so schnell loswird und dass sie das vielleicht auch gar nicht möchte. Doch Geheimnisse und Intrigen beschatten eine mögliche Zukunft für die Beiden Veröffentlicht: 2020 WARNUNG: Viele haben leider das Ende nicht verstanden, weil es etwas komplex ist! Es muss dementsprechend noch etwas überarbeitet werden. Rechtschreibfehler gibt es dafür aber wenig. ((:

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