Die 18- jährige Katy hat nach einem tragischen Unfall ihre gesamte Familie verloren. Seither glaubt sie weder an Glück noch an die Liebe. Sie fühlt sich alleine und einsam,unverstanden und verantwortlich für den Tod ihres Vaters.
Für sie ist jeder Tag der selbe. Aufstehen und wieder schlafen gehen,doch dann ziehen die Brüder Donevans ins Nachbarhaus und stellen ihr Leben komplett auf den Kopf.
Der eine freundlich,der andere nicht,doch beide unglaublich attraktiv und unwiderstehlich.
Was wenn sie beide so verschieden wie Tag und Nacht sind? Wenn der eine ein freundliches Lächeln an den Tag legt und der andere nicht einmal grüßt? Wenn beide unwiderstehlich auf ihre eigene Art sind? Der eine mit tief grünen und der andere mit hypnotisierenden blauen Augen. Zu wem fühlt sie sich mehr hingezogen? Oder will sie beide?
Watty Awards Winner 2019 in der Kategorie Fantasy.
Christopher war wutentbrannt. Doch das schnelle Zusammensacken des Körpers vor sich ließ ihn innehalten und seinen Angriff abbrechen. War er etwa zu weit gegangen? Er ließ Miray los und beobachtete, wie ihr schlaffer Körper ohne Gegenwehr auf dem Boden aufschlug.
„Ach Fuck."
Er kniete sich zu ihr und klatschte ihr leicht mit dem Handrücken auf die Wange. Als sie nach einem Moment die Augen aufschlug strahlte ihm pures Gold entgegen.
„Nyx...", entkam ein Hauch ihrem Mund.
~*~
Miray konnte ihrem Höllenheim entkommen. Endlich frei und ihrem Traum einen Schritt näher, wohnt sie nun in einer WG mit Kat und Dominic und studiert Psychologie. Nach langer Zeit scheint ihr Leben eine positive Wendung zu nehmen, wären da nicht ihre Träume.
Alle Träume zerfallen, hinterlassen sie atemlos, kraftlos. Sie scheint bald nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden zu können. Oder wird der Traum doch zur Wirklichkeit?
Warum interessiert sich Christopher plötzlich für sie? Er hat sie vorher auch nie beachtet und doch bohren sich seine eiskalten Blicke immer wieder in ihren Hinterkopf.
Schlaflosigkeit nagt an ihr, während ihr Körper immer schwächer wird und somit das Tor zum Ende aller immer kräftiger wird.