Revolution

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WpMetadataReadComplete Wed, Jun 20, 2018
"Ich schätze, dass manche Menschen dazu bestimmt sind, Tragödien zu leben. Sie haben es einfach im Blut." Kurz verbeugte er sich und blickte ein letztes Mal zu ihr zurück. "Gute Nacht, Ms. Steward." Dann drehte er sich um und ging. Kaum fiel die Tür ins Schloss, brach sie in sich zusammen. Er hatte ihr eine gute Nacht gewünscht, weil er wusste, wie unwahrscheinlich es war, dass sie mehr als diese Nacht haben würde. "Wir sind zu jung, um Helden zu sein."
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Mein Vater führte Krieg gegen ein Volk im Westen. Er strebte nach Macht und demnach der Unterwerfung dieser Menschen. Allen voran ihrem König. In seinen Augen war Thomas Mor nicht der Mann, der einer Krone würdig war und er hatte Angst. Angst davor, dass die Moricer eines Tages sich auflehnen würden und ein Land zurückfordern würden, was vor hunderten Jahren ihnen gehört hatte. Der Krieg diente der Ausmerzung dieser Gefahr und der Demonstration seiner Stärke. Am Ende ergab sich Morice und Thomas nahm sich, einer alten Ehre nach, das Leben. Vater war so gütig die Mors als Herrscher über dieses Land beizubehalten, doch er hatte die Kontrolle über alles. Und noch ein Problem hatten die Moricer. Thomas war tot und sein Erbe verschollen. Alle hielten den Jungen für tot, aber sein Bruder würde niemals auf einen Thron steigen, der möglicherweise jemand anders haben musste. So war Morice unterworfen, ohne Anführer und somit dem Untergang geweiht, während die anderen Großmächte von Nosol ihre Köpfe nach diesem kleinen Land drehten und meinen Bruder, der nun König war, von allen Seiten bedrängten. Ein weiterer Krieg lag in der Luft und es war an mir ihn zu verhindern.

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