Mahr
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WpMetadataNoticeUltima pubblicazione dom, mar 10, 2019
Stellt euch vor, es gäbe ein Wesen, ein Tier oder ein Monster, das für die Albträume der Menschen verantwortlich ist. Wahrscheinlich denkt ihr an ein gruseliges Wesen, das selbst so aussieht, als würde es aus einem Albtraum kommen. Zumindest tue ich das. Aber was ist, wenn ich euch sage, dass der Herrscher der Albträume gar nicht so furchteinflössend aussieht? Oder dass er eigentlich ziemlich nett ist? Ich nannte ihn immer Mahr. Sich selbst bezeichnete er als Nachtmahr, doch ich nannte ihn immer Mahr. Einen richtigen Namen hatte er nicht. Und er sieht gerade mal zu einem Prozent so aus, wie ich ihn mir vorgestellt hätte. Ich dachte, an ein tierähnliches Monster mit mehreren Reihen aus langen, scharfen Zähnen, doch nur seine Eckzähne sind etwas langer, als bei den meisten Menschen, die ich kenne. Das Monster hatte langes, struppiges Fell, aber eigentlich waren seine Haare nur etwas zerzaust. Seine Augen leuchteten nicht in einem gefährlichen rot, sondern in einem hellen gelb. Trotz seines ohne Alters, sah er nicht wie die alten, brummigen Menschen meiner Nachbarschaft aus und verhielt sich auch mehr wie die Kinder, die ihnen jede Woche aufs neue das Leben schwer machten. Er sah aus wie ein Mensch, doch das war er nicht. Er war ein Nachtmahr. Er war lediglich der Grund für die Albträume auf dieser Welt.
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traum
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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