Blutmond || Ereri FF

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Oct 10, 2023
Isoliert von den grauen Wänden des Krankenhauses. Mein größter Kampf sollte es sein den Krebs zu besiegen und zu leben, doch es war das Leben selbst, dass mir den größten Schmerz bereitete. Nach etwa einem Jahr wurde ich nun endlich entlassen. Ich hatte es endlich geschafft mich aus den Mauern zu kämpfen, die mir den Weg zur Außenwelt versperrten und für mich war dies nach all den Qualen ein Schritt in Richtung Freiheit. Das dachte ich zumindest, denn die eigentlichen Mauern, die mich die gesamte Zeit gefangen gehalten hatten, waren nicht die des Krankenhauses gewesen, sondern die, die ich um mich selbst erbaut hatte. Sozusagen war dies also kein Schritt in Richtung Freiheit, sondern nur ein weiterer Schritt in Richtung Gefangenschaft gewesen.
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Name: Lee Yooa Alter: 19 Jahre Diagnose: Leukämie Nach einer gescheiterten Behandlung ihrer Krankheit bekommt das Waisenkind Yooa von den Ärzten noch zweieinhalb Monate zu leben. Wenn alles gut läuft, sind das knappe fünfundsiebzig Tage. Ihr Ziel: Alles, was sie jemals machen wollte, vor ihrem Tod erleben. Ihre Begleitung: Ihr neuer Freund Jiwon 🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻 Eine kurze Weile war es still, ein Moment, in dem keiner etwas sagte. "Lee Yooa", spricht er, "ich möchte dich etwas fragen. Wirst du meine Frage ehrlich beantworten?" Ich drehe meinen Kopf so, dass ich ihn beobachten kann. "Kommt drauf an. Frag einfach." Er steift seine Kapuze nach hinten und fährt mit der Hand durch sein volles, dunkles Haar. Währenddessen beobachte ich ihn gebannt. "Was wirst du jetzt tun? Jetzt, da du weißt, dass du... noch fünfundsiebzig Tage hast." Er nimmt die selbe Position ein wie ich, legt den Kopf seitlich auf die Arme, blickt mir in die Augen. Ein paar Sekunden schauen wir uns nur in die asiatischen Augen. "Ich werde alles machen, was ich je machen wollte. Ich habe keine Angst zu sterben. Es ärgert mich nur, das ich nicht mehr Zeit hatte, mein Leben zu leben." Seine Mundwinkel zucken belustigt. "Ich bewundere es, wie stark du mit solch harten Rückschlägen umgehst, Lee Yooa." Ich zuckte zur Antwort bloß mit den Schultern. "Dennoch habe ich eine weitere Frage" "Schieß los." Ein weiteres mal schmunzelt er und fragt: "Darf ich dich bei den Dingen, die du nun alle tun willst, bevor deine Bombe expodiert, begleiten?"

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