Die Rache
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WpMetadataNoticeLast published Thu, Sep 27, 2018
Im Schein des Mondes wirkt sie verstreut, nervlich am Ende. Es sieht ganz danach aus als ob ihr meine Barbie gefallen hat! Ich muss mir ein Kichern verkneifen als ich mir vorstelle wie sie voller Angst dieses Paket öffnet und durchdreht. Sie läuft in meine Richtung, weshalb ich mich schnell bücke das sie mich ja nicht sieht. Es wäre ein Leichtes hervorzuspringen und sie einfach zu erwürgen, aber das würde mir zu schnell gehen, ich habe nicht so lange Pläne geschmiedet um sie dann schnell zu töten! Hailey verdient etwas besonderes. Wenige Zentimeter von mir entfernt an der Mülltonne bleibt sie stehen, unwissentlich das ihr schlimmster Albtraum hinter diesem Gebüsch lauert. Ein Wind weht und der Geruch ihrer Haare steigt mir in die Nase. Ich atme tief ein, verliere beinahe die Fassung weil ich nicht widerstehen kann, doch in letzter Sekunde halte ich mich zurück. Ein kleines Knacken der Äste unter meinen Füßen ist zu hören als ich mein Gewicht ausversehen anders verlagere, ihr Blick schnellt sofort in meine Richtung doch sie kann mich nicht sehen. Mein Grinsen wird größer und boshafter, ich freue mich auf den Tag an dem ich zuschlage und auf den Tag an dem sie langsam sterben wird. Ich kann es kaum noch erwarten.
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kaputt
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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