brown eyes

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Jun 9, 2018
Ich konnte mich einfach nicht zurück halten. "Ich weiß zwar nicht, was dein Problem vorhin war - aber wirklich: das war das aller letzte, was ich von dir erwartet hatte! Was fällt dir eigentlich ein?" Ich merkte, wie langsam die Tränen aus meinen Augen flossen und er schaute auf den Boden. War das jetzt wirklich sein ernst? "Ich meine - ich hab ja vieles von dir erwartet, aber das?", führte ich nach meiner kurzen Pause fort. Und er sagte immer noch nichts. "Sag doch endlich mal was, mein Gott. Du warst derjenige, der reden wollte - nicht ich. Und ich werde hier nicht mit 'ner Wand reden." Ich wollte einfach nur weg von ihm. Also drehte ich mich um und merkte, wie sich die Tränen zu einem Wasserfall verwandelten. Jedoch spürte ich plötzlich eine starke Hand an meinem Handgelenk, welcher mich nach hinten zog. "Lass uns von hier verschwinden."
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Meine Gedanken schienen immer noch auf Abwegen zu sein, denn nur so konnte ich mir meine nächsten Worte erklären. «Ich möchte dich gerne küssen.» Sein Kopf ruckte hoch und seine attraktiven Gesichtszüge verschwommen ein wenig, was wirklich eine Schande war. Ich blinzelte angestrengt, um seine Augen richtig sehen zu können. Einem Augenblick starrten wir einander schweigend an. Sein Blick wanderte schließlich zu meinen Lippen, die sich automatisch ein wenig öffneten. Ich nahm einen tiefen Atemzug und meine Brust hob und senkte sich sichtbar. Seine Augen wanderten weiter, angeregt durch die Bewegung. Ein Prickeln durchfuhr mich und sammelte sich direkt in meinem Unterleib. Ich wüsste, unter normalen Umständen, hätte ich den Blick abgewandt und wäre schrecklich errötet. Doch so genoss ich einfach seine Musterung, die mir durch und durch ging. Nathan wandte sich ab, als hätte er sich an mir verbannt. Er blickte aus der Windschutzscheibe, doch ich starrte unverwandt sein Profil an, wie um es mir genau einzuprägen. Die dichten, dunklen Augenbrauen. Der kleine Hubbel auf der sonst geraden Nase. Die Unterlippe, die ein kleines bisschen voller war als die Oberlippe. Dort blieb ich hängen. «Ich würde dich auch gerne küssen», gestand er. «Warum sitzen wir dann noch hier herum?», fragte ich, ein wenig atemlos und immer noch unfähig, mich zu rühren. Er lachte leise, was eine seltsam euphorisierende Wirkung auf mich hatte. Ich war mir sicher, das war das attraktivste, was Nathan je getan hatte. «Nicht so.» Erster Anfang: 2015

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