Tränen in den Augen, die sich ihren Weg über die Wangen suchen. Narben auf der Seele, die nicht verheilen und Scherben, die sie ihr Herz nennt. Sie scheiterte.
#13 in Narben
#37 in Narben
#137 in Poesie
#184 in Poesie
#264 in Poesie
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Cover by: _xNoNamex_
Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine
kleine Schwester. Mein Vater hat mir
beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde.
Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also
musste ich alles ertragen, um sie zu schützen
Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein.
Die Schule
war das kleinste Übel.
Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen,
wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie.
Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich
nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie
eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester,
weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles
andere war egal. Bis er kam...
Bilder sind von Pinterest:)