Obey my rules

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Jan 5, 2024
"Bitte, es war nicht-" "Nicht das, wonach es aussah?", sagte er in einer unheimlich ruhigen Stimme. Ich hasste das, denn je ruhiger er sich in einer Situation verhielt, desto schlimmer der Ausbruch, der drohte. Ich traute mich nicht, weiter zu sprechen. "Es sah für mich so aus, als wolltest du wieder fort laufen.", säuselte er und schaute mich dabei nicht an. Er war damit beschäftigt, eine kleine metallische Hand zu polieren, welche er vor kurzen gebaut hatte. Als Erfinder von Freddy's war er brillant und als Boss intelligent. Doch als Vater war er das Grauen. Er war nicht der Typ, der das Monster im Schrank verscheuchen würde, er war das Monster. Und dem konnte ich nicht entkommen. "Ich wollte nicht, dass-" Erneut unterbrach er mich: "Niemand läuft von mir fort." Nun schaute er mich an. Ich spürte mein Herz in meiner Brust schneller schlagen, es war unangenehm und schmerzte. Meine Herz wurden schwitzig und die Angst streckte ihre kalten Hände nach mir aus, um mich ganz zu fangen und mich festzuhalten. "Ihr gehört mir, ihr habt mir zu gehorchen!" Dass er lauter wurde, setzte meiner Angst nur zu und ich fühlte mich wie gelähmt. Meine Gliedmaßen wurden bitterlich kalt. Ich traute mich nicht, zu antworten oder zu sprechen. Aber ich würde mich trauen, es wieder und wieder zu versuchen. Seinen Fängen zu entkommen, mich irgendwann gegen ihn zu stellen. Irgendwann würde ich es schaffen und dann würde all das Leid und der Kummer endlich ein Ende finden. Ich würde es alles zum Brennen bringen, sodass - egal ob die Animatronics, seine gesamte Arbeit oder die Erinnerungen an diesem schönen, bösen Ort - nichts mehr übrig bleiben wird.
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„Du warst eifersüchtig." Er lachte leise, aber es klang nicht amüsiert. Dann, ehe ich reagieren konnte, packte er mich an der Hüfte und drehte mich mit einer schnellen Bewegung gegen die Wand. Mein Atem stockte, als ich seinen Körper gegen meinen spürte. Es war so schnell gegangen, dass ich jetzt zwischen ihm und der Wand sprachlos da stand. Ich hatte vergessen wie stark und schnell er war und hatte auch in den letzten Tagen vergessen, dass ich eigentlich Angst vor ihm haben sollte. „Und wenn ich eifersüchtig bin?" Seine Stimme war rau, fast gefährlich und ich spürte seinen Atem direkt an meinem Ohr. „Glaubst du, ich sehe einfach zu, wie du mit anderen Männern redest, während ich genau weiß, was sie denken, was sie von dir wollen? Sag mir, genoss du es? Dass er dich so ansah? Dass er dich berührt hat? " Mein Herz klopfte schneller „Ich bin nicht dein Besitz. Ich kann mit jedem reden, mit dem ich will," brachte ich mit einem Hauch hervor, dieses mal war ich nicht mehr ganz so willensstark. Seine Finger glitten langsam meine Arme hinauf, bis sie meine Handgelenke umschlossen. Nicht fest, nicht schmerzhaft - aber unmissverständlich. Besitzergreifend. --- Ein Job. Eine Insel. Ein Mann, der seit Jahrzehnten in einem Bett liegt. Als Leora die Chance bekommt, für eine wohlhabende Familie zu arbeiten, scheint es die perfekte Möglichkeit zu sein, ihre eigene Welt wieder in Ordnung zu bringen. Geld für die Behandlung ihrer Mutter, ein Neuanfang fernab der Stadt - doch nichts hätte sie auf das vorbereiten können, was sie auf der Insel erwartet. Die Villa, in der sie arbeiten soll, birgt düstere Geheimnisse. Die Luft ist schwer von unausgesprochenen Wahrheiten. Und dann ist da er - der Mann, den sie pflegen soll, dessen Vergangenheit niemand aussprechen will. Doch je mehr sie über ihn erfährt, desto mehr erkennt sie, dass auf dieser Insel nichts so ist, wie es scheint. Und manche Geheimnisse besser nie ans Licht kommen sollten.

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