Kapitel 1: Ein Zimmer voller Zukunft Ich weiß nicht, wann ich angefangen habe, Angst vor dem zu haben, wovon ich immer geträumt habe. Ich sitze auf dem Boden meiner kleinen Studentenwohnung, zwischen halb gepackten Kisten und einer Pinnwand voller Pläne. Küchenideen, Bettmodelle, Farbpaletten. Alles schön. Alles Zukunft. Alles wir. Und ich will kotzen. Es sollte sich wie Ankommen anfühlen. Aber ich fühle nur den Drang zu rennen. Mein Freund ruft an. Er klingt müde, aber liebevoll. Ich habe ihm gesagt, dass ich das will. Mit ihm. Zusammenziehen. Ein Leben. Aber in meinem Kopf spuken andere Hände. Andere Augen. Andere Lacher. Ich will beides. Und ich weiß, ich darf das nicht. Aber ich will es. Für immer jetzt.
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