Lange habe ich darüber nachgedacht, welchen Wert die Freiheit für mich hat. Zuerst war sie etwas Unerreichbares. So wie damals, als ich meine Hand aus dem Fenster gestreckt hatte, um nach der Wahrheit zu greifen, nur um mit voller Wucht zurück in mein Zimmer geschleudert zu werden. Oder als ich zum ersten Mal die frische Brise des Ozeans einatmen konnte und mein Herz... leicht war. Ich erinnere mich an dieses Blau und Grün und daran, wie ich plötzlich zwischen ihnen schweben konnte. Ich erinnere mich an dich. An das Vertrauen, das du in mich gesetzt hast. Ich habe viele Jahre in zwei Welten verbracht, und niemand hat mir je die Wärme schenken können, die du für mich übrig hattest. An dieses Lächeln, das mich bis heute begleitet. Und doch weiß ich nicht mehr, ob du wirklich so gelächelt hast. So lange hast du mit mir um meine Freiheit gekämpft. Doch nun, da ich hier sitze und dir diese Worte widme, frage ich dich: Wo bist du?
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