Back at home

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WpMetadataNoticeLast published Sat, May 24, 2014
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Fiction
Romance
Ein letztes mal schloss ich meine Freunde und meine neue "Familie" in die Arme. Ein letztes mal vielleicht für immer, was ich keines Falls wollte, da ich sie alle schon so in mein Herz geschlossen hatte. Als mein Flug aufgerufen wurde drehte ich mich um und lief zum Flugzeug, in welches ich dann reinging. Aber nicht ohne mich noch ein letztes mal umzudrehen um in die Gesichter derer zu sehen, die mich in meinem letzten Jahr durchs Leben begleitet hatten. Manche weinten. Genauso wie ich. Doch als ich im Flugzeug saß hörten meine Tränen auf zu fließen, da mich Vorfreude überkam. Vorfreude auf meine echte Familie, meine Freunde und die Leute die ich im letzten Jahr nicht in wirklichkeit geseheb hatte. Ich hatte alle nur per Skype gesehen und das leider auch zu selten. Bei meinem England austausch hatte ich eins gelernt. I ch hatte gelernt meine Familie und meine Freunde zu schätzen. Ich steckte mir meine Kopfhörer auf den Kopf, machte meinen IPod an und überlegte, was sich in dwm letzten Jahr wohl alles verändert hatte. Den eins war sicher. Es hatte sich einiges verändert. Das hatte ich sogar in England gemerkt und das musste was heißen. Das Flugzeug startete und flog los in Richtung Deutschland. Meiner Heimat.
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Mina

[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.

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