Der Spiegel seiner selbst

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Illusionen oder Realität? -Eine Kurzgeschichte von 2018 ------ Alle Rechte liegen bei mir. Ich bitte um Verständnis, dass die Seite "Truyenfun" und kein anderer dieses Buch ohne meine Erlaubnis kopieren oder anderweitig veröffentlichen darf.
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#532
psychiatrie
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Kim hält sich selbst für ganz normal. Ihre Eltern sie allerdings nicht. Die ganze Zeit muss sie sich anhören, wie verrückt sie sei. Bis ihre Stiefmutter ganz durchdreht und sie in die Psychiatrie abgeschoben wird. Mit der festen Überzeugung, allen zu beweisen, dass es ihr gut geht, will Kim so schnell wie möglich verschwinden. Aber ganz so, wie sie sich das vorstellte, läuft es nicht. Denn keiner glaubt ihr. Der Einzige, der ihr überhaupt richtig zuhört, ist Lennox. Der Junge, der den ganzen Tag unter den Apfelbäumen der Anstalt sitzt, und liest. Doch je länger sie sich mit ihm unterhält, desdo unsicherer ist sie sich, ob sie wirklich normal ist. --- "Als ob mein Hirn in zwei Teile gespalten wäre - zusätzlich zu den zwei Hirnhälften, versteht sich - und dass mal die eine, mal die andere gerade arbeitet. Die normale Hälfte, und die verrückte Hälfte." "Es ist, wie als wären mein Hirn, das verzweifelt nach Hilfe schreit, und mein Körper, der gerade alles fleissig ignoriert, nicht Teil des selben Menschen. Nicht beides Teil von mir. Ich fühle mich gerade in meinem eigenen Körper gefangen. Irgendwo zwischen verrücktem Hirn und verrückten Körper hängt mein 'Ich' fest und ist machtlos." --- Diese Idee stammt nicht zu 100% von mir - ich habe mich inspirieren lassen. Und zwar von Lin Rinas Buch 'A tribute to Alpina' das Kapitel heisst 'leiser Moment', falls ihr es nachlesen möchted. Wenn ihr von dort kommen sollted: herzlich willkommen, ich hoffe, ihr habt euch das ungefähr so vorgestellt.

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