Best thing I never had

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WpMetadataNoticeLast published Fri, May 9, 2014
„Ein Teil von mir wusste, dass du mir das Herz brechen würdest, trotzdem hoffte ich du würdest es nicht tun." „Ja ich denke ich habe ihn geliebt" flüsterte sie, während eine Träne nach der anderen ihren Weg aus ihren Augen fand. Ihre beste Freundin saß neben ihr und strich ihr immer wieder beruhigend über den Rücken. „Es sind bereits Wochen vergangen und ich denke noch immer jeden Tag an ihn. Manchmal bin ich wütend auf ihn, für dass was er getan hat, und manchmal bin ich ihm dankbar, dass er ein Teil meines Lebens wurde und mir wieder Hoffnung gab." Mit traurigen Augen blickte sie aus dem Fenster und beobachtete für einen kurzen Moment wie die Regentropfen vom Himmel fielen. „Es war das Beste was ich jemals gefühlt habe. Er war das Beste, dass ich niemals hatte."
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#13
bieber
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Seine Worte liefen mir eiskalt den Rücken hinunter, rührten etwas in mir, dass ich vor Jahren in meinem Teerloch versenkt hatte und niemals wiederhaben wollte. Doch der schwere Griff der Traurigkeit war wieder da und drückte mein Herz zusammen. Als ich an das Begräbnis meiner Cousine dachte, bei der es ihr Vater nicht einmal gewagt hatte zu kommen, ihre Familie mit ihrem Kummer und Schmerz alleine ließ, weil er sich nicht mehr mit ihr verbunden gefühlt hatte, schossen mir Tränen in die Augen. Tränen, die ich seit Jahren abgelegt hatte, um nicht schwach zu sein, emotionslos zu werden, stark und unnahbar, unfehlbar. „Es tut mir leid, Lucifera. Es tut mir leid, was ich deiner Cousine angetan habe.“ Ich schloss die Augen, konzentrierte mich auf meine Atmung, einzig und allein auf meine Atmung. Langsam. Ein und aus. Langsamer atmen. Gleichmäßig. Ein und aus. Das Beben der Traurigkeit verschwand. Der Schmerz verpuffte, bevor er sich richtig ausbreiten konnte und meine Tränen versiegten, noch bevor sie übertraten. Mein Inneres war wie leer gefegt, als ich meine Augen öffnete und mit einer emotionslosen Miene die Wand anstarrte. Flüssig stand ich auf und ging um das Sofa herum auf Niall zu. Mit jedem Schritt den ich auf ihn zuging, wich er einen zurück. Meine Ausstrahlung musste das pure Böse sein, schlimmer als alles was er jemals erlebt hatte. Ich war die Ruhe vor dem Sturm, so emotionslos, ruhig und gefasst, dass die Wut in wenigen Augenblicken über mich hinweg rollen würde und ihn vernichten würde.

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