Once
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WpMetadataNoticeLast published Sun, Sep 30, 2018
Ich wünschte ich hätte unsere Geschichte mit »und sie lebten glücklich und zufrieden« beenden können. Aber das konnte ich nicht. Denn es gab kein »sie«. Es gab nur ein dich und es gab nur ein mich und wir waren getrennt. Wir haben nicht gelebt, Gott wir hatten gerade so überlebt. Und Glück schien es in unserer Erzählung garnicht zu geben. Also jetzt, wenn ich unsere Geschichte beende, beende ich sie der Wahrheit entsprechend. Ich ende mit »Er und Ich, wir haben es nicht geschafft. Ich wünschte wir hätten es, aber das haben wir nicht. Happy-Ends existieren nicht für jeden. Und irgendwann werde ich das verstehen.«
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Eden

„Gott, du siehst so zufrieden aus. Welche Frau hat dich um den Verstand gebracht?" Jack hatte mich also beobachtet. „Wie kommst du darauf, dass es mit einer Frau zu tun hat. Ich habe eigentlich ein ganz nettes Leben. Manchmal sollte man sich daran erinnern." „Mh." Mein Freund zog eine Augenbraue nach oben. „Du siehst glücklicher aus, als an allen Tagen in den letzten paar Jahren zusammen. Daniel hatte schon Sorgen, dass du depressiv wirst und jetzt willst du mir erklären, dass dein plötzlicher Stimmungsumschwung nichts mit einer Frau zu tun hat?" Ich sah entrüstet zu Daniel. Dieser zuckte lediglich entschuldigend mit den Schultern. „Ich bin nicht wie du, Jack. In meinem Leben geht es um mehr als nur..." Mein Mund blieb offen stehen, als ich zwischen den Menschen plötzlich ein vertrautes Gesicht erblickte. Beziehungsweise zwei vertraute Gesichter, doch dem einen schenkte ich nur geringfügig Beachtung. Heilige Scheiße. „Oh Jesus.", stöhnte Jack, der meinem Blick gefolgt sein musste. Ich räusperte mich, „Vögeln", beendete ich meinen Satz überflüssiger Weise. Eine düstere Vergangenheit. Zwei Menschen die sich lieben. Keine Chance auf eine Zukunft. Oder vielleicht doch?

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