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WpMetadataNoticeLast published Thu, Dec 13, 2018
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Fiction
Romance
,,Warum konntest du nie wie dein Bruder sein, Melisa!" schrie sie mir ins Ohr und zog immer fester und fester an meinen Haaren. Nach stundenlangen Schmerzen, spürte ich meine Kopfhaut nicht mehr. Ich blickte in die schwarzen Augen meiner leiblichen Mutter. Die Tränen, die flossen, wollten kein Ende nehmen. ,,Mama, glaub mir doch! Mirac war das! Mirac hat das Geld geklau-", schon bevor ich meinen Satz beenden konnte, spürte ich ein höllisches Brennen an meiner Wange. „Schließ deine Augen Melisa! Ich will deine Augen nicht sehen!" Ich weigerte mich und löste den Blickkontakt zu ihr nicht. Sie löste ihre Hand von meinen Haaren und blickte von oben, runter zu mir. Sie atmete wieder tief und gleichmäßig. ,,Sofort, befahl ich dir." Zögernd gehorchte ich und kniff meine Augen fest zu. „Du hast die Augen deines Vaters, die lügnerischen Augen deines Vaters." Damals, mit meinen 6 Jahren, konnte ich dieses Szenario nicht wahrnehmen und verstehen. Doch heute, mit meinen 20 Jahren, wird jeder mich kennenlernen.
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"Na, hast du mich vermisst?", flüsterte er mir ins Ohr und ich zuckte leicht zusammen da seine Stimme tiefer und rauer war als erwartet. "Wieso sollte ich dich vermisst haben, ich kenne dich überhaupt nicht.", flüsterte ich leise ohne ihn anzusehen, da er immer noch neben meinem Ohr verweilte. "Überleg nochmal genau.", flüsterte er erneut aber verweilte dennoch an meinem Ohr. Ich spürte sein grinsen und wie er ausatmete. Ich wusste nicht was er meinte und überlegte nochmal genau woher ich ihn kennen sollte.In meinem Kopf drehten sich kurz die Rädchen. Ich hatte noch nie etwas mit einem Silas zu tun gehabt oder einen Silas gekannt... außer, natürlich. In meinem Hirn machte es klick und ich versteifte mich und atmete tief ein. Nur im Kindergarten kannte ich einen Silas, fast hätte ich meinen Hass auf ihn von damals vergessen. Er lachte rau an meinem Ohr und ich drehte mich langsam zu ihm. Wir waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und als ich ihm in die Augen sah erkannte ich ihn wieder. Er hatte sich zwar ziemlich verändert aber ich erkannte ihn dennoch. "Natürlich hast du mich vermisst, wieso frage ich überhaupt, jeder vermisst meine Nähe." Ich schnaubte und schaute wieder weg. Ich würde niemals vergessen was er mir damals alles angetan hatte und auch niemals würde ich etwas anderes als Hass in seiner Nähe fühlen können. Er nahm eine meiner Haarsträhnen in seine Finger und spielte ein wenig damit. Don't like it, don't read it.

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