No ordinary me

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WpMetadataNoticeÚltima publicación jue, ago 7, 2014
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Ficción
Fantasía
Auf dem obersten Stockwerk des Parkhauses halte ich an. Hinter mir höre ich das Bellen der Polizeihunde, welches die Stille dieser sternenklaren, kühlen Nacht durchbricht. Sie sind hinter mir her, die Polizei ist hinter mir her, hinter meiner Fähigkeit. Ich stehe am Geländer. Soll ich springen? Oder soll ich mich stellen? Tod oder Gefängnis? Tod oder Gefängnis....? Diese beiden Möglichkeiten bleiben mir. Was habe ich durch den Tod zu verlieren? Dann bin ich doch an einem besseren Ort. Das einzige, das mich hier noch hält, ist der Gedanke an meine Familie. Es würde sie innerlich zerstören, wenn ich nicht mehr da sein würde. Also stelle ich mich der Polizei. Ich setze mich auf den kalten Parkhausboden, schließe meine Augen, Atme ruhig ein und aus und warte. Wie konnte es nur so weit kommen?
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Eine junge Studentin wird erschossen, ihre Mitbewohnerin entdeckt die Leiche in der gemeinsamen Wohnung. Bei der Besichtigung des Tatorts staunt Kommissar Hardenberg: Die Tote lächelt. Damit nicht genug, am Tag darauf findet eine Spaziergängerin die Leiche eines Rentners, ermordet auf dieselbe Art und Weise - und auch er lächelt. Eine Verbindung zwischen beiden Opfern scheint es zunächst nicht zu geben und so rätselt Hardenberg, ob und wenn ja, wie die beiden Morde zusammenhängen. Erst der Besuch eines alten Freundes lenkt seine Blicke in die richtige Richtung und die Hilfe der cleveren jungen Hauptzeugin beschleunigt zwar die Aufklärung, bringt aber auch neue Probleme. »Sind alle Yogatrainerinnen so wie Sie?« Sie zuckte mit den Schultern. »Wie bin ich denn? Sind denn alle Polizisten so wie Sie?« Hardenberg konzentrierte sich auf den Verkehr und antwortete, ohne sie anzusehen. Auch er zuckte mit den Schultern. »Keine Ahnung. Mit den Polizisten ist es wie mit den Wahrheiten: Ich kenne nicht alle.« »Teilwahrheiten.« »Wie bitte?« »Waren wir nicht gerade zu der Einsicht gelangt, dass es zwar eine absolute Wahrheit gibt, wir sie jedoch nie ganz und eindeutig erkennen, sondern stets nur Teile davon? Kleine Gewissheiten, Elemente, Atome. Bausteine, Sichtweisen, Perspektiven.« Hardenberg bemühte sich, nicht zu beeindruckt auszusehen. Diese Frau verfügte in der Tat über einen hellwachen Verstand. »Ja, Sie haben natürlich recht.« Er stellte den Wagen ab, schaltete den Motor aus und schnallte sich ab. »Wir sind da.« »Prima. Reißen wir ein paar Ärsche auf.« Er wollte noch einwenden, dass das mit dem Ärsche aufreißen, wenn überhaupt, dann sein Job sei, ließ es aber, nachdem er ihr kurz ins Gesicht geblickt hatte.

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