Und dann sind da noch wir...

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Jan 8, 2022
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Fiction
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Sie treffen sich jede Woche einmal auf dem Feldweg - Seit über einem Jahr. An einem lauen Februarnachmittag haben sie sich zum ersten Mal gesehen und spontan beschlossen, einander weder Alter, Name, noch Adresse zu verraten, um einander unvoreingenommen kennen zu lernen. Irgendwann wollten sie sich zu erkennen geben, doch bis dahin, gaben sie sich erfundene Namen: Roger und Claire. Vielleicht gerade weil sie anonym sind, können sie so zwanglos und offen miteinander sprechen und sich über die Bibel, Gott, das Leben und sich selbst austauschen. Ps. Wer gerne in der Bibel stöbert und Zusammenhänge aufdeckt, wird nicht enttäuscht werden. Würde mich riesig über Kommentare und Verbesserungsvorschläge freuen!☺️ Viel Spass beim lesen! MeRa
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#72
christlich
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Claire lebt im Dazwischen: Zwischen dem Atelier und dem Gästezimmer ihrer Schwester Mary, zwischen Studienzweifeln und unausgesprochenen Ängsten. Ihre Welt ist geordnet, aber brüchig - wie ihre Skizzen, die sie nie zu Ende bringt. Als sie eines verregneten Abends einem jungen Mann begegnet, verändert das nichts - und doch alles. Ein flüchtiger Blick, ohne Worte, wie ein Bild, das man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Anderson - Oder auch Anders - , Medizinstudent, wird ihr später wieder begegnen. Nicht als Zufall, sondern als jemand, der sie in einem Moment auffängt, in dem ihr Körper sie verrät. Die Diagnose trifft Claire unerwartet: Blutkrebs. Während ihr Leben stillzustehen scheint, beginnt eine Verbindung zwischen den beiden zu wachsen - leise, klar und verletzlich. An sich ist er keine große Rettung - sondern wie jemand, der da ist, wenn die Worte fehlen. Jemand, der zuhört, sieht und bleibt.

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