Mein liebster Sommermorgen...

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Jun 13, 2014
" ...weil sie mich liebte." Die junge Floristin Anna Seibel wird eines Morgens tot in ihrem Gewächshaus aufgefunden; alles deutet auf einen tragischen Unfall hin und der Fall wird von der örtlichen Polizei bald als Unfall abgetan. Der Stuttgarter Oberkommissar Arnold Piér und sein junger Polizeianwärter nehmen den Fall trotzdem auf
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#107
sommer
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Eine junge Studentin wird erschossen, ihre Mitbewohnerin entdeckt die Leiche in der gemeinsamen Wohnung. Bei der Besichtigung des Tatorts staunt Kommissar Hardenberg: Die Tote lächelt. Damit nicht genug, am Tag darauf findet eine Spaziergängerin die Leiche eines Rentners, ermordet auf dieselbe Art und Weise - und auch er lächelt. Eine Verbindung zwischen beiden Opfern scheint es zunächst nicht zu geben und so rätselt Hardenberg, ob und wenn ja, wie die beiden Morde zusammenhängen. Erst der Besuch eines alten Freundes lenkt seine Blicke in die richtige Richtung und die Hilfe der cleveren jungen Hauptzeugin beschleunigt zwar die Aufklärung, bringt aber auch neue Probleme. »Sind alle Yogatrainerinnen so wie Sie?« Sie zuckte mit den Schultern. »Wie bin ich denn? Sind denn alle Polizisten so wie Sie?« Hardenberg konzentrierte sich auf den Verkehr und antwortete, ohne sie anzusehen. Auch er zuckte mit den Schultern. »Keine Ahnung. Mit den Polizisten ist es wie mit den Wahrheiten: Ich kenne nicht alle.« »Teilwahrheiten.« »Wie bitte?« »Waren wir nicht gerade zu der Einsicht gelangt, dass es zwar eine absolute Wahrheit gibt, wir sie jedoch nie ganz und eindeutig erkennen, sondern stets nur Teile davon? Kleine Gewissheiten, Elemente, Atome. Bausteine, Sichtweisen, Perspektiven.« Hardenberg bemühte sich, nicht zu beeindruckt auszusehen. Diese Frau verfügte in der Tat über einen hellwachen Verstand. »Ja, Sie haben natürlich recht.« Er stellte den Wagen ab, schaltete den Motor aus und schnallte sich ab. »Wir sind da.« »Prima. Reißen wir ein paar Ärsche auf.« Er wollte noch einwenden, dass das mit dem Ärsche aufreißen, wenn überhaupt, dann sein Job sei, ließ es aber, nachdem er ihr kurz ins Gesicht geblickt hatte.

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