Obsession

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Jan 8, 2023
"Keine Geräusche. Keine Schritte. Kein Atem außer meiner. Keine Stimmen oder Rufe nach mir. Es kam mir alles so komisch vor, also beschloss ich aus meinem Versteck zu kommen und mich zu zeigen. Ich rief nach Mum und Dad, jedoch bekam ich keine Antwort. Ich lief hinunter und suchte sie im ganzen Haus. Doch ich fand sie nicht. Ich bekam Angst, denn ich war alleine in unserem großen Haus. Sie waren weg. Desto länger ich suchte, desto panischer wurde ich. Ich fing an zu weinen und rief weiterhin nach ihnen. Doch keiner antwortete. Keiner war da. Keiner kam zu mir und sagte, dass er hier sei. Sie waren einfach weg." Obsession. Gefährlich und bösartig oder doch nur eine einfache Liebesromanze, so wie wir sie kennen? Oder auch beides? Spannend und voller Emotionen? Lies selbst. ----------------------------------------------------
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#108
obsession
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Eines Tages begegnet Evelyn Liam Anderson, der sie fast überfährt. Von da an nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung. Zwei Welten, die unentschuldigt aufeinander einprassen. Was Evelyn da noch nicht wissen kann: Liam ist keineswegs so nett, wie er aussieht. Und diese Liebe ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. ______________ Ich wusste, dass es egoistisch von mir war, mich mit Evelyn zu treffen. Sie zu umwerben und Zeit mit ihr zu verbringen. Wissend, dass ich wieder einmal verschwinden würde. Wissend, dass ich sie am Ende nur verletzen würde. Dass ich sie in Gefahr bringen könnte. Vermutlich bereits hatte. Der Knoten in meinem Hals war nun kaum noch zum Aushalten und ich sah sie wehmütig an. "Glaub mir, du willst diese Person nicht kennenlernen", erwiderte ich harsch und rau und doch ein wenig traurig. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. "Du würdest weglaufen. Mich nie mehr wieder sehen wollen", ich wandte meinen Blick von ihr ab und wich einen Schritt zurück, ehe ich sie wieder sorgfältig ins Visier nahm. "Ich bin kein guter Mensch, Evelyn. Und ich werde wohl auch nie einer sein. Dieser Zug ist schon lange abgefahren", flüsterte ich und zog mir meine Kapuze über, ehe ich auf den Ast neben dem Balkongeländer stieg und nach unten kletterte. Ich musste hier weg. Das hier ging mir schon viel näher, als ich es geplant hatte.

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