Pirate King - Ateez

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WpMetadataReadMaduroConcluída dom, fev 17, 2019
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ATEEZ
1825, Karibik „Der vertraute Geruch des Meeres stieg in meine Nase und zum ersten Mal nach fünf Jahren verspürte ich eine gewisse Vorfreude, auf das was kam. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet und wie oft hatte ich davon geträumt? Ich wusste nur, dass ich zu zählen aufgehört hatte. Mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen stieg ich aus dem Zug und bemerkte auch zugleich die ungläubigen Blicke auf mir. Schon die ganze Fahrt über hatte der Mann, der mir gegenüber sass, mich so komisch angeglotzt als wäre ich von einem anderen Planeten. „Er ist zurück!" „Ist er es wirklich?" „Wie ist das möglich?" tuschelte die Menge am Bahnhof und ich ging erhobenen Hauptes an ihnen vorbei. Natürlich bemerkte ich die Frauen, die ihre Kinder hinter sich versteckten und die Männer die vorsichtshalber ihre Hand an ihrem Holster trugen, aber es störte mich nicht. Im Gegenteil ich genoss diese gewisse Berühmtheit."
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Hätte ich gewusst, dass die Suche nach meinen Erinnerungen so verwirrend und leidvoll wird, wäre ich wohl für immer in dieser Seitengasse liegen geblieben. Ohne die Jungs, wäre ich wohl aufgeschmissen gewesen. Aber war es wirklich eine gute Idee, sie in dieses Abenteuer mit reinziehen? ______________ "Wieso schläft du hier auf der Bank?", fragte er und setzte sich neben mich. Ich zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht, wo ich sonst schlafen soll. Denn ich habe keine Ahnung, wo ich wohne." "Weißt du irgendwas?" Bei seiner Frage zog er beide Augenbrauen hoch. "Nicht unbedingt. Wesentliche Sachen kann ich wohl noch, aber an persönliche Erinnerungen kann ich mich nicht erinnern." Wie kann das überhaupt möglich sein? So einfach vergisst man so wichtige Sachen wie den Namen doch nicht. Auf einmal fragte der Junge: "Hast du Angst vor mir?" Überrascht sah ich ihn an. Eigentlich hatte ich keine Angst vor ihm. Er schien freundlich zu sein, aber ich wusste nicht einmal seinen Namen. Ich wusste genauso viel über ihn, wie ich auch über mich selber wusste. Und das half nicht viel. "An sich habe ich keine Angst vor dir. Aber warum fragst du das?" "Weil du dann mit mir mitkommen kannst. Meine Freunde sind bestimmt sozial genug, um dir zu helfen." Der Junge stand von der Bank auf und wartet darauf, dass ich auch aufstand.

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