Lost rose
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WpMetadataNoticeLast published Sun, Jun 15, 2014
Das Leben spielt mit mir ein falsches Spiel. Man versuch das zu tun, was man für richtig hält aber es gibt immer jemanden, der einen Faden zieht. Meistens ist es immer Gottesstrafe, aber stimmt es auch? Vielleicht ist es Schicksal? Man erleidet nur so viel Schmerz, wieviel wir auch aushalten können. Mein Leben war für meine Verhältnisse in Ordnung. Was will ein sechzehn jähriges Mädchen mehr? Ich bin das perfekte Ebenbild für alle Schwiegermütter. Lieb, optimistisch, süß, stur und leider ehrgeizig. Unschuldig, ist nicht das exakte Wort für mein Verhalten. Doch dann änderte sich mein Leben. Ich war dieses eine Mädchen und das war meine Geschichte. Alles änderte sich. Aus einer blühenden Rose, wurde eine gebrochene. Meine Blütenblätter sind vertrocknet und das wunderschöne rot ist verblasst. Werde ich mich wieder zu dieser schönen Blume verwandeln können, dass jeder unglaublich fand oder bleibe ich für immer, diese vergessene Rose?
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Ich war nie das naive Mädchen, das an Märchen glaubte. Schon früh hatte ich gelernt, dass hinter jedem Lächeln ein Messer stecken kann, dass Nähe gefährlich und Liebe ein Trugbild ist - vor allem, wenn man in einer Welt aufwächst, in der Macht, Geld und Geheimnisse wichtiger sind als Vertrauen. Meine Eltern, Isabel und Antonio, waren erfolgreiche Geschäftsleute. Erfolgreich - aber nicht sauber. Sie sprachen nie darüber, was sie wirklich taten, aber ich wusste immer, dass es dunkler war, als sie mich glauben lassen wollten. Und dann kam er: Enzo. Dunkel, kalt, unberechenbar. Ein Mann, der alles verlor, was ihm gehörte - wegen ihnen. Und um sich zu rächen, nahm er das Einzige, von dem sie dachten, dass es sicher sei: mich. Ich hätte ihn hassen sollen. Ich tat es. Seine Blicke, seine Worte, seine Nähe - all das brachte mich an meine Grenzen. Doch je länger ich in seiner Welt gefangen war, desto mehr verschwammen diese Grenzen. Zwischen Hass und Verlangen. Zwischen Angst und Faszination. Zwischen mir und dem Mann, der mein Gefängnis war... und vielleicht mein Verderben.

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