Damals vor so einiger Zeit

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WpMetadataNoticeNaposledy publikováno ned, úno 24, 2019
vor einigen, vielen Jahren Guten Tag Mutter, nun heute will ich dir mal schreiben, trotz des miesen Wetters und des verhältnismäßigen frühen Morgens. Ich sitze jetzt da, wo du die Schreibmaschine platziert hattest - am Superschreibtisch von grandfather. Durch die Wand hört man rappelnde Geräusche, wie aus einem Mausekäfig. Vater schlachtet die Rumpelkammer aus. Tja, ansonsten verläuft hier alles recht friedlich - und was ich schreiben soll, weiß ich nicht. Deine Abreise habe ich verschlafen. Erst dachte das es Dienstag schon sei, aber der Zug fuhr ja erst Mittwoch. Mittwochabend, nachdem ich Gülle ausfuhr, kurz vor dem Einschlafen, kam der Gedanke - Mutter- vorbei. Als ich eingeschlafen war, träumte ich von einem Gefangenlager in dem ich mich befand. Genau so ei s, wie aus der Serie "V", woraus man nicht mehr flüchten konnte, obwohl keine besonderen Abgrenzungen vorhanden waren. Bloß war da dieser Treibsand, in dem man nicht hineingeraten durfte, weil man sonst versackte und von einem Vieh gefressen worden wäre...
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Ich wache auf, weil ich den Regen höre. Erst ist es nur ein dumpfes Trommeln auf dem Fenstersims, aber dann, als mein Kopf langsam aus dem Schlaf auftaucht, merke ich, dass es nicht nur der Regen ist. Es ist der Regen und die Stille. Die falsche Stille. Die Art von Stille, die Felix hinterlassen hat. Ich drehe mich auf den Rücken und starre an die Decke. Die Uhr auf meinem Nachttisch zeigt 05:17. Mein Körper fühlt sich schwer an, meine Glieder steif, als hätte mich der Schlaf in einer Art Starre gehalten. Oder als wäre ich gar nicht richtig eingeschlafen. Seit Monaten fühlt sich jeder Morgen so an. Ich stehe auf, streife mir ein T-Shirt über und gehe in die Küche. Der Boden ist kalt unter meinen Füßen, der Kühlschrank brummt leise. Ich nehme eine Tasse aus dem Schrank, gieße mir Kaffee ein, aber er schmeckt nach nichts. Oder nach allem. Bitter, abgestanden, genau wie die Luft um mich herum.

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