Ich schreie, ohne Worte zu haben. Ich breche die Ketten, doch mich umschlingen immer wieder neue. Ich fliege und falle zugleich. Sie sehen mich alle.
Aber sie sind blind.
[Alle Rechte vorbehalten]
Dies sollte niemand lesen. Leg es weg. Lauf. Denn niemand ist bereit, in die Abgründe meiner Seele zu blicken. Glaub mir, ich habe es versucht. Und jetzt?
Jetzt bin ich das Flüstern zwischen zwei Atemzügen. Vielleicht ein Schatten in den Augen derer, die mich kannten. Vielleicht nicht einmal mehr ein Häufchen Erinnerung.
Ich war nie wirklich da - nur ein leises Gefühl von „fast".
Fast geliebt.
Fast gelebt.
Fast gerettet worden.
Aber das hier, das ist alles, was von mir bleibt: Ein Brief an den Jungen, der nie meiner war. Und an die Welt, die nie zuhören wollte.