You Can't Escape

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Oct 30, 2019
Update: [1] 17.11.21, Kühl, herzlos, finster. Er schwamm in seiner selbsterzeugten Dunkelheit und jedes Mal schien er daran zu ersticken, dabei log er sich selbst an und weigerte sich nicht, dies mit Freude als Stärke zu sehen. Jegliche positiven Emotionen vermied er, denn nach seiner Meinung ließ ihn das schwach wirken und das durfte er nicht zulassen. Er wusste, er war zu oft der Schwache. Güte und Gutgläubigkeit brachten ihn bis hierher. Andersherum wurde er gefürchtet, er nutzte es unbewusst als sein Schutzschild. Gefühle blockte er demnach seit Jahrzehnten ab, er handelte lieber. Anders hat man es ihm nicht beigebracht. In seinem Kopf bildete sich kein zweiter Weg, den er gehen konnte. Unaufhaltsam und erbarmungslos würde man ihn beschreiben. Das Menschenleben bedeutete ihm gering, genauso wenig wie andere seines zu seiner Lebenszeit zu schätzen wussten. Das Verlangen nach Tod stieg in den Jahren in seiner Einsamkeit, bis es anfing, ihm regelrecht zu gefallen, Menschen aus ihren unbedeutenden Leben zu entreißen. Seine Dunkelheit und Finsternis sogen das Licht in seiner Umgebung auf. In jeder seiner Zelle, in jedem seiner Blicke und um ihn herum bildete sich die Schwärze und mit der Zeit, mit jeder Akzeptanz von seiner Seite, schien sie sich nur zu vergrößern. Sie waren eins. Er ernährte sich vom Licht der anderen und dadurch fühlte er sich lebendiger, mächtiger. Das Lächeln auf seinen Lippen war nie zu übersehen, wenn Menschen schlagartig dazu bereit waren, all ihr Licht ihm freiwillig zu geben, nur um ein paar Jahre länger leben zu können. Was sind schon paar Jahre mehr Lebensjahre auf dieser belanglosen Erde? Nur um ein paar mehr unaufrichtige Wörter aus den Mündern der Personen zu hören, die man zu lieben scheint. Damit sie bei der ersten Gelegenheit durch Selbstsüchtigkeit die Geliebten im Stich lassen. Umso mehr wollte er ihr Licht haben, als er bemerkte, dass sie ihres nicht so leicht hergeben wollte. Highest R.: #1 Übernat.
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(Alter Name: Das Leben ist ein Spiel des Schicksals) Cat Hudson war bereit aufzugeben und alles hinter sich zu lassen, als sie ausgerechnet ihm begnete. War es Zufall, dass sie ausgerechnet Finnley genau in diesem Moment traf? Der Freund des Mädchens, welches ihr ihr Leben tagtäglich zur Hölle machte? Jeden Tag kämpfte sie sich durch die Schule, spielte zu Hause die glückliche, sorgenlose Tochter, aber innerlich zerbrach sie. Doch seit diesem einen Moment, schien Finnley sie nicht mehr in Ruhe lassen zu wollen. War es alles nur ein Spiel? Eine Falle? Oder war es Schicksal? ------------ „Warum interessierst du dich überhaupt dafür?" Er blieb stehen und sah mich hochgezogener Augenbraue an. „Warum sollte es mich nicht interessieren?" Ich sah ihn erstaunt an: „Weil du mich gar nicht kennst und wir nicht mal Freunde sind oder so.", murmelte ich verlegen und knete auf meinen Ärmeln rum. „Wir sind keine Freunde? Und ich dachte wir heiraten morgen.", theatralisch fasste er sich ans Herz, weswegen ich ihn nur erschrocken ansah, ehe er lachte. „Ach komm schon, Kitty, das war nur Spaß. Wenn du so zu machst, können wir auch gar keine Freunde werden." Ich dachte einige Zeit über seine Worte nach, aber ich sah immer noch nur den Verdacht, dass er das alles nur tat, um sich später über mich lustig zu machen. „Warum würdest du denn mit mir befreundet sein wollen?", fragte ich vorsichtig. „Warum sollte ich nicht mit dir befreundet sein wollen?", ernst sah er mich an und seine grünen Augen leuchteten in dem spärlichen Licht einer vereinzelten Laterne. Trigger-Warnung: Depression, selbstverletzendes Verhalten, Suizid ---- Angefangen: 02.09.17 Beendet: 21.04.20

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