Chroniken der Kristallkinder I - Blutbande

Chroniken der Kristallkinder I - Blutbande

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Apr 15, 2019
Zaltana Jamaal lebt seit vielen Jahren in der Wüstenstadt Ardyntal, in welcher ein strenges System herrscht. Jedes magisch begabte Kind darf nur unter Zugehörigkeit eines der vier Häuser die Kunst der Zauberei erlernen. Doch damit kommt die Pflicht, eben jenem Haus vollkommen zu dienen. Zaltana selbst kommt aus einer eher durchschnittlichen Familie und hat sich ihrem Weg an die Spitze erkämpft, statt erzaubert, denn in ihr schlummert wenig magisches Talent. Sie dient dem Königshaus als Gardemeisterin und als solche befehligt sie die Soldaten und bildet Rekruten aus, was aber nicht ausschließt, dass sie ein paar Lehrlingen der Zauberkunst den einen oder anderen Trick der Kampfmagie näher bringt. Als sie dann aber eines Tages das Mittel wiederentdeckt, womit einst ihr magisches Potenzial vergrößert werden sollte, beschließt sie dem auf den Grund zu gehen. Dabei begegnet sie nicht nur Mitstreiter mit ähnlichen Zielen, sondern deckt dabei noch viele Geheimnisse der Vergangenheit auf, die sie so niemals geahnt hätte.
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Vor etwa zwanzig Jahren begann die Angst. Immer mehr Menschen fürchteten jene, die mit besonderen Fähigkeiten geboren wurden - Menschen, die ein wenig Magie in sich trugen. Manche konnten Feuer aus dem Nichts erschaffen, andere flogen durch die Lüfte, sprachen mit Tieren oder verwandelten sich in ebenjene. Die Bevölkerung nannte sie verächtlich Hexen. Doch niemand wusste, wer eine solche Gabe in sich trug - und welche. Das machte sie unberechenbar. Und gefährlich. Der König Freed Crane, ließ schließlich alle Magie verbieten. In seinem Reich sollte es keine Hexen mehr geben. Auf seinen Befehl hin wurden viele gejagt, gefoltert und öffentlich hingerichtet. Seine Kampagne war gnadenlos. Sein Bruder Dante Crane jedoch ging einen anderen Weg. Zwar verachtete auch er Magie, doch erkannte er ihren Nutzen - zumindest, wenn man sie kontrollieren konnte. So ließ er Hexen, deren Fähigkeiten ihm von Vorteil erschienen, in dunkle Verliese sperren. Ihre Kräfte nutzte er für seine Zwecke, denn sein Königreich lag im dauerhaften Krieg mit dem Land der Drachen - einem Reich, das ebenso unbarmherzig wie gefährlich war. Einige Hexen konnten damals entkommen. In der Ferne errichteten sie ihr eigenes Dorf - verborgen auf einer Insel, umgeben von unbezwingbaren Felsklippen. Nur eine einzige Brücke führt dorthin. Eines Tages erreichen Gerüchte das Dorf: Eine Heilerin, eine der Ihren, wird noch immer in Dantes Kerkern gefangen gehalten. Ihre Gabe könnte entscheidend sein. Sie soll befreit werden - koste es, was es wolle. Für dieses gefährliche Unterfangen engagieren die Hexen einen Mann, dessen Name selbst in den Schatten der Welt geflüstert wird: Mace, ein berüchtigter, grausamer und stets mies gelaunter Söldner. Ein Mann, der keinen Skrupel kennt - und kein Erbarmen.

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