Suche nach dem Licht

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Feb 21, 2020
Keuchend sinke ich an der kalten Wand einer dunklen Gasse zusammen. Ich beginne zu begreifen das ich das, was ich eben erfahren hatte, nie hätte herausfinden sollen. "Es war alles eine Lüge" dröhnt es lauter und lauter durch meinen Kopf. Tränen fließen über mein Gesicht, verzweifelt schaue ich auf meine Uhr, kurz nach zwei. Plötzlich wird mir meine Situation so klar, als hätte mich jemand mit einer Eisenstange gegen den Kopf getroffen :"Ich hatte niemanden mehr, und das war allein meine Schuld."
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Matheus

𝗕𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗳ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗗𝗮𝗿𝗸 𝗥𝗼𝗺𝗮𝗻𝗰𝗲 𝗶𝗺 𝗛𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻 𝗕𝗿𝗮𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘀? Melodie kämpft jeden Tag dafür, ihre Familie zu ernähren. Dementsprechend ist es förmlich ein Geschenk, als ein gut aussehender Mann ihr anbietet, ihrer Familie zu helfen. Doch es war weder ein Geschenk noch ein Angebot. Der Preis war sie. Matheus will das Drogengeschäft seines Vaters übernehmen. Einzig eine Heirat verlangte er. Gut, dass ihm gerade rechtzeitig diese schöne Blondine über den Weg läuft. Miserabel, dass sie sich gegen die Zukunft aufwiegt, die der Dunkelhaarige sich bereits ausgemalt hat. 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐩𝐫𝐨𝐛𝐞: „Warum solltest du so selbstlos sein?" Der Dunkelhaarige drängte uns jetzt Stück für Stück gegen die Wand. Er schloss mich ein zwischen seinen breiten Armen. Seine Geduld war nun restlos verschwunden. „Ich bin nicht selbstlos." Er spuckte die Worte förmlich aus, als gäbe es kein Wort, das seiner Beschreibung ferner wäre. „Du verdankst mir das Leben deiner Familie, also gehört dein Leben mir." Ich schluckte. „Was willst du von mir?", hauchte ich verzweifelt, während sein Atem gegen meinen Hals prallte. Ich würde alles tun für meine Familie, doch was wäre der Preis? „Du wirst meine Frau." Keine Frage, keine Möglichkeit der Flucht. Ich schnappte vergebens nach Luft. „Was, wenn ich das nicht will?" Meine Stimme war fast weinerlich, so sehr brachte mich all das aus dem Konzept. Ich hatte immer gehofft, eines Tages aus Liebe zu heiraten, so wie es meine Eltern getan haben. Ich hatte diesen Traum noch nicht verworfen. „Das wirst du, wenn dir das Leben deiner Familie am Herzen liegt." Damit besaß er mich. Ich griff nach dem letzten Strohhalm. „Ich kenne nicht mal deinen Namen." „Matheus." Der dunkle Ton bescherte mir eine Gänsehaut. „Und jetzt, da du weißt, wie dein zuk

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