Either Him Or Noone

Either Him Or Noone

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WpMetadataNoticeDernière publication sam., juin 20, 2020
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Fiction
Romance
"Hast du immer noch was gegen Raucher?", fragte er und lachte. Ich überlegte einen Moment was ich darauf jetzt antworten konnte. "Die Sache muss ich jetzt nochmal neu überdenken.", antwortete ich und lächelte. Einen Moment herrschte Stille, bis er mich wieder ansah. "Trau dich doch einfach.", sagte er und lächelte dann wieder verschmitzt. Er holte mich aus meinen Gedanken zurück. Ich schaute von seinen Lippen in seine Augen. Ich merkte jetzt erst, dass ich die ganze Zeit auf seine Lippen geschaut hatte. "Was meinst du?", fragte ich, und wusste nicht genau worauf er hinaus wollte. Sein Lächeln wurde noch ein bisschen stärker. "Du willst mich küssen.", antwortete er und hielt mir gleichzeitig seine Hand hin. Wieder zögerte ich einen kleinen Augenblick. Für ihn war das alles so einfach, oder besser, mit ihm war alles so einfach. Also was konnte schon passieren? Vielleicht war ich wieder mal zu naiv, aber immerhin wusste ich jetzt, dass ich nicht zu viel in die Situation interpretiert hatte. Ich nahm seine Hand ohne noch mehr darüber nachzudenken und ging langsam auf ihn zu. Da er immer noch auf der Mauer saß, war er fast ein bisschen zu groß für mich, als ich zwischen seinen Beinen stand. Ich näherte mich seinen Lippen, und er schloss die kleine Lücke die noch fehlte. Als sich unsere Lippen berührten drückte er meine Hand sanft.
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»Du machst das mit Absicht«, flüsterte Tyler, sein Atem streifte den meinen und ich konnte nur stoßweise Luft holen. »Ach ja?«, zischte ich zurück, die Tatsache ignorierend, dass uns weniger als zehn Zentimeter trennten, und hob trotzig mein Kinn, um seinem Blick standzuhalten. »Stört es dich etwa?« »Ob es mich stört?!« Tyler schnaubte laut. »Was glaubst du denn? Wir - wir ...« Er suchte verzweifelt nach den richtigen Worten und ich konnte in seinen Augen eine ganze Menge verworrener Gefühle erkennen. »Du hängst doch an den Lippen von diesem Kerl!« »Du bist eifersüchtig!«, stellte ich mit einer gewissen Befriedigung fest. »Wie könnte ich nicht eifersüchtig sein?!«, knurrte er. Nun lag es an mir zu schnauben. »Ich weiß ja nicht. Du warst immerhin der, der so -« »Bedeutet er dir was?«, unterbrach mich Tyler, während er mir nun so nah kam, dass seine Nasenspitze bloß um Millimeter von der meinen entfernt war. Beinahe musste ich laut auflachen. »Ob er mir was bedeutet?« Ich kniff die Augen zusammen bei diesem absurden Gedanken. »Natürlich nicht! Ich hab ihn nur geküsst, damit ... damit du -« Aber ich brauchte meine Worte nicht auszusprechen, Tyler wusste auch so, was ich sagen wollte. »Verdammt, Bree!«, brachte er noch hervor, bevor er ungestüm seine Lippen auf die meinen presste. Jedes Mädchen würde bei dem charmanten Lächeln Tyler Winters wie Eis bei dreißig Grad Hitze dahinschmelzen, Bree kann jedoch nur die Augen verdrehen. Tyler und sie verbindet nämlich eine jahrelange Feindschaft, die sich nicht einmal ihre dick befreundeten Familien erklären können. Als Tyler allerdings in Brees Klasse kommt und sie obendrein durch einen unverhofften Deal dazu gezwungen ist, ihm öfter zu begegnen als erwünscht, muss sie ihre Gefühle für ihn noch einmal gründlich überdenken. Denn sie, der Literaturfan schlechthin, weiß besser als jeder andere, wie schnell Hass zu Liebe werden kann ...

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