Mein Leben als Vampirjägerin

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WpMetadataNoticeÚltima publicación mar, dic 23, 2014
Prolog Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit um mich herum. Alles was ich hatte, war die Unwissenheit, darüber wo ich war. Ich tastete langsam meine Umgebung ab, indem ich meine Arme ausstreckte und irgendetwas zu greifen versuchte. Als Erstes erfassten meine Hände eine raue Haut. Wahrscheinlich eine Rinde von einem Baum. Als ich ihn mit beiden Händen berührte, fielen schlagartig ein paar Blätter von ihm ab und landeten in meinen Haaren. Erschrocken versuchte ich sie herraus zu fischen, doch es gelang mir nicht. In nächsten Moment hörte ich eine Stimme. Sie klang hohl. So als ob die direkt aus dem Baum selbst käme. Außerdem klang so etwas Verführerisches mit ihr und ich hatte das dringende Bedürfnis in den Baum zu klettern. Ich streckte erneut meine Arme aus, doch dieses Mal, fühlte ich keine Rinde unter meinen Fingern, sondern etwas weiches, zartes. Ich ertastete es weiter und erkannte erschrocken, dass es ein Gesicht war, ungefähr so klein wie meine Handflächen zusammen. Ohne lange
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Meine Gedanken schienen immer noch auf Abwegen zu sein, denn nur so konnte ich mir meine nächsten Worte erklären. «Ich möchte dich gerne küssen.» Sein Kopf ruckte hoch und seine attraktiven Gesichtszüge verschwommen ein wenig, was wirklich eine Schande war. Ich blinzelte angestrengt, um seine Augen richtig sehen zu können. Einem Augenblick starrten wir einander schweigend an. Sein Blick wanderte schließlich zu meinen Lippen, die sich automatisch ein wenig öffneten. Ich nahm einen tiefen Atemzug und meine Brust hob und senkte sich sichtbar. Seine Augen wanderten weiter, angeregt durch die Bewegung. Ein Prickeln durchfuhr mich und sammelte sich direkt in meinem Unterleib. Ich wüsste, unter normalen Umständen, hätte ich den Blick abgewandt und wäre schrecklich errötet. Doch so genoss ich einfach seine Musterung, die mir durch und durch ging. Nathan wandte sich ab, als hätte er sich an mir verbannt. Er blickte aus der Windschutzscheibe, doch ich starrte unverwandt sein Profil an, wie um es mir genau einzuprägen. Die dichten, dunklen Augenbrauen. Der kleine Hubbel auf der sonst geraden Nase. Die Unterlippe, die ein kleines bisschen voller war als die Oberlippe. Dort blieb ich hängen. «Ich würde dich auch gerne küssen», gestand er. «Warum sitzen wir dann noch hier herum?», fragte ich, ein wenig atemlos und immer noch unfähig, mich zu rühren. Er lachte leise, was eine seltsam euphorisierende Wirkung auf mich hatte. Ich war mir sicher, das war das attraktivste, was Nathan je getan hatte. «Nicht so.» Erster Anfang: 2015

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