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Die Lilie

Die Lilie

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"Egal wie lang dein Leben ist, es ist zu kurz. Es wird immer Momente geben, die du bereut hast. Es wird immer Tage geben, an denen du gerne noch so viel getan hättest. Doch der Tag hat nur 24 Stunden und am Ende deines Lebens wirst du mindestens einen Traum haben, den du niemals hast verwirklichen können. Ich bin an diesem Punkt angekommen. Es wird Zeit für mich zu gehen. Im späten Frühling, zu Beginn der Blütezeit der Lilien, sterbe ich." Markus, ein Exsoldat, ist mit seinem Leben am Ende. Seine Beziehung bröckelt, sein bester Freund ist der Alkohol und das Trauma aus dem Krieg, in dem er gekämpft hat, sitzt tief. Seine finanzielle Lage ist katastrophal und da er sich keinerlei Mühe gibt, irgendetwas zu bessern, stellt ihn seine Frau schließlich vor die Wahl - entweder er bekommt sein Leben in den Griff, oder er muss gehen. So kommt es, dass seine Frau ihn ohne Habe und ohne Bleibe vor die Türe setzt und von nun an muss sich Markus alleine durchs Leben auf der Straße schlagen. Das erste Mal in seinem Leben erlebt er am eigenen Leibe, wie es ist, zu den Menschen zu gehören, die er vor noch nicht all zu langer Zeit verspottet hat. Durch diesen Absturz wachgerüttelt, will er sein Leben wieder in den Griff bekommen und dafür reift ein Plan in seinem Kopf heran. Er will raus aus seiner Geburtsstadt und irgendwo ein neues Leben beginnen, fern vom Alkohol und allen schlechten Erinnerungen. Eine Schicksalhafte Begegnung bringt ihn nach Berlin, wo er auf den 15 Jährigen Louis trifft, einen Straßenjungen, den Markus aus Mitleid unter seine Fittiche nimmt und im Laufe der Zeit wie einen Sohn zu lieben lernt. Gemeinsam schlagen die beiden sich durch das Leben auf der Straße und lernen voneinander die Welt aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen. Begleitet die beiden auf ihrer Reise und werdet durch die einzigartige Erzählweise Teil der Familie.
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#42
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***Rückblick zweier Charaktere aus "Die Liebe und der Feind" Kann unabhängig davon gelesen werden, gehört aber zu der DIE LIEBE- Reihe, die insgesamt, einschließlich diesem und dem ersten, 4 Teile umfassen wird. Der eher zurückhaltende Ben und sein sprunghafter bester Freund Marco sind von Kindertagen an beste Freunde. Schon immer unterstützen sie sich gegenseitig und tun alles füreinander. Erst, als sie älter werden, bemerken sie, dass zwischen ihnen mehr ist als nur Freundschaft. Doch, was bei Marco den Wunsch auslöst, sich an eine Beziehung zu wagen, prallt an Ben total ab. Ist ihre Freundschaft stark genug, das zu überwinden? Und ist in ihrem Leben zwischen all den Drogendealen, den Kämpfen, dem Diebstahl, Mord und sonstigen Problemen überhaupt noch Platz für eine Liebe? „Um mir was zu beweisen?" Worüber redeten wir hier überhaupt? „Dass ich es wert bin, dass du es mit mir versuchst" Ich schüttelte den Kopf und stand auf. Ich war hundemüde und hatte keine Lust auf ein solches Gespräch. Das würde doch ohnehin zu nichts führen. „Ich bin hetero, Marco. Selbst wenn ich wollte, könnte das mit uns nicht funktionieren. Und mal ganz abgesehen davon bist du mir als Freund viel zu wichtig, um dich wegen so dummen Gefühlen zu verlieren, die sowieso keinen Sinn haben" Er sah vom Sofa aus zu mir herauf. „Dann gibst du also zu, dass es weißt, dass da was zwischen uns ist" „Ja", sagte ich ernst. „Freundschaft" Er verdrehte die Augen und gab einen frustrierten Ton von sich. „Mann, Ben, wovor hast du Angst? Ich weiß doch, dass du mich genauso magst" ...

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