Unsere Gesellschaft.
Unsere Gesellschaft ist perfekt.
Ok, vielleicht nicht perfekt, aber in Ordnung...
Jedenfalls solange wie man die dunklen, hässlichen Seiten von ihr nicht sieht. Ihre dreckigen, kleinen Gassen. Ihre rauchigen, düsteren Hinterzimmer.
Aber wer ist in diesen dreckigen, kleinen Gassen oder den rauchigen, düsteren Hinterzimmern unserer Gesellschaft?
Bist du dort? Weißt du es vielleicht garnicht?
Hat er es verdient dort zu sein, in diesen dunklen, kleinen Gassen unserer Gesellschaft? Ist sie dort, weil sie zu bequem ist, oder schafft sie es einfach nicht raus, aus diesen rauchigen, düsteren Hinterzimmern?
*Ausschnitt*
"Schwanger?", fragte Steve während er eine Grimasse zog. Amanda fing an bitterlich zu weinen. " Steve, ich wollte es dir sagen aber,... Aber ich... " Wütend unterbrach Steve sie. "Wann wolltest du mir das sagen, Hure?", schrie er sie an. Steve stieg von der Brüstung, immernoch hielt er Amandas Handgelenke in der Hand. Er schnaubte abwertend. "Verdammt!", brüllte Steve. Amanda schrie auf, als Steve sie gewaltvoll gegen das Geländer drückte. Ihr Körper zitterte unkontrolliert.
"Und wieso wolltest du nicht abtreiben?", zischte Steve so nah an ihrem Ohr, dass sie Gänsehaut bekam. Amanda unterdrückte ein Schluchzen. "Ich... Ich... Wollte dich... Zuerst... Ich wollte es dir erst erzählten."
Minuten vergingen, indenen niemand etwas sagte, man hörte nur Amandas Weinen. Steve fand das seltsam. Es war ungefähr 17 Uhr, doch die Straßen waren wie leer gefegt. Sie wohnten in einem sehr belebten Viertel, dass grade von der Stille erdrückt wurde.
Begonnen am 11.09.2019
Beendet am ---
Sie nennen mich Smirk.
Ich war Teil von ihnen. Teil von Vale's Thalassa.
Wir hatten Regeln. Brutale, kranke Regeln, die uns am Leben hielten.
Jetzt jagen sie uns.
Die, mit denen ich geschworen habe, bis zum letzten Atemzug zu kämpfen ...
... sind dieselben, die mir das Herz aus der Brust reißen wollen.
Ich renne. Ich blute. Ich grinse.
Weil ich weiß, dass ich entweder sterbe ... oder sie sterben.
Und weil ich gelernt habe:
Man vergisst vieles in der Dunkelheit ... aber niemals das Lächeln.