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WpMetadataNoticeLast published Thu, Aug 8, 2019
"Was passiert wenn wir sterben?", fragte er in einem geheimnisvollen Ton, so als wüsste er die Antwort, und hatte schon vielen Menschen die gleiche Frage gestellt. "Sterben in Schmerzen, wenn der süße Tod langsam zu deinen Adern kriecht, Nachts, leise und langsam. Du merkst wie dein Herz langsamer wird, deine Angst was danach kommen mag immer schlimmer wird und der letzte Adrenalinstoß durch dich strömt. Glaub mir Charlie, ich bin hundertfach gestorben und habe den Tod schon tausendmal miterlebt. Ich kann behaupten, dass du das nicht erleben möchtest. Aber ich kann dich befreien vom Ende, das dich irgendwann erwartet. Ich kann dein Meister werden, dich lehren für immer zu leben. Du musst es mir nur sagen. Willst du mitkommen?" Und seine Hand wurde immer fester um meinen Hals, tausend Gedanken strömten wie ein Fluss durch meinen Kopf. Ein Gedanke ließ mich nicht los und eroberte alles. Ich kam mit.
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„Du warst eifersüchtig." Er lachte leise, aber es klang nicht amüsiert. Dann, ehe ich reagieren konnte, packte er mich an der Hüfte und drehte mich mit einer schnellen Bewegung gegen die Wand. Mein Atem stockte, als ich seinen Körper gegen meinen spürte. Es war so schnell gegangen, dass ich jetzt zwischen ihm und der Wand sprachlos da stand. Ich hatte vergessen wie stark und schnell er war und hatte auch in den letzten Tagen vergessen, dass ich eigentlich Angst vor ihm haben sollte. „Und wenn ich eifersüchtig bin?" Seine Stimme war rau, fast gefährlich und ich spürte seinen Atem direkt an meinem Ohr. „Glaubst du, ich sehe einfach zu, wie du mit anderen Männern redest, während ich genau weiß, was sie denken, was sie von dir wollen? Sag mir, genoss du es? Dass er dich so ansah? Dass er dich berührt hat? " Mein Herz klopfte schneller „Ich bin nicht dein Besitz. Ich kann mit jedem reden, mit dem ich will," brachte ich mit einem Hauch hervor, dieses mal war ich nicht mehr ganz so willensstark. Seine Finger glitten langsam meine Arme hinauf, bis sie meine Handgelenke umschlossen. Nicht fest, nicht schmerzhaft - aber unmissverständlich. Besitzergreifend. --- Ein Job. Eine Insel. Ein Mann, der seit Jahrzehnten in einem Bett liegt. Als Leora die Chance bekommt, für eine wohlhabende Familie zu arbeiten, scheint es die perfekte Möglichkeit zu sein, ihre eigene Welt wieder in Ordnung zu bringen. Geld für die Behandlung ihrer Mutter, ein Neuanfang fernab der Stadt - doch nichts hätte sie auf das vorbereiten können, was sie auf der Insel erwartet. Die Villa, in der sie arbeiten soll, birgt düstere Geheimnisse. Die Luft ist schwer von unausgesprochenen Wahrheiten. Und dann ist da er - der Mann, den sie pflegen soll, dessen Vergangenheit niemand aussprechen will. Doch je mehr sie über ihn erfährt, desto mehr erkennt sie, dass auf dieser Insel nichts so ist, wie es scheint. Und manche Geheimnisse besser nie ans Licht kommen sollten.

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