Cold Winter

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Mar 25, 2020
Mein Leben hatte schon für Jahre ein Ablaufdatum, aber ich hätte nie gedacht, dass jenes so früh antreten würde. Dass mein Leben so schnell miserabler werden konnte, als es schon war. Dabei war ich allem so gut es ging aus dem Weg gegangen, was mir entweder Probleme oder unnötigen Schmerz hätte verursachen können. Aber alles kam so schnell und einnehmend, dass ich mich nicht retten konnte. Oder eher gesagt: Nicht retten lassen konnte. ++++++++++++++++++++++++++KURZER EINBLICK++++++++++++++++++++++++++ Mit großen Augen begutachtete ich sein Werk und konnte nicht einmal meinen eigenen Herzschlag hören, da der Schock mir ein nerviges Piepen in die Ohren gesetzt hatte. "Das ist eine Menge Blut für einen 'einfachen' Streich." murmelte ich und obwohl ich einen Ekel, als auch eine Übelkeit spürte, die sich gefährlich nah an meine Kehle traute, war ich beeindruckt. "Ich weiß. War nicht einfach, wenn man bedenkt, dass es von Schweinen kommt." Ich wollte nicht einmal wissen, woher er es hatte. Hauptsache niemand wusste, dass ich mit dieser Sache in Verbindung stand, damit Brad nichts mitbekam. Er brauchte diese Seite meines Lebens nicht zu kennen. "Geht das überhaupt irgendwann raus?" Emotionslos drehte er den Kopf zu mir. "Wen interessiert's?" und wendete sich desinteressiert ab. Ein letztes Mal sah ich zu dem Haus, bevor ich unter schnellen Schritten seinen breiten Schultern im Mondlicht folgte. ++++++++++++++++ TRIGGERWARNUNG
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Seit ich in Kinnetyville lebte, hatte sich mein ganzes Leben verändert. Am Anfang dachte ich, ich würde einfach mein ganz normales Teenager-Leben weiterleben. Doch dann erfuhr ich, dass ich von einem griechischen Gott abstammte. Also hatte ich neben der Highschool und meinen Eltern noch ein weiteres Problem. Denn ich spielte eine viel grössere Rolle in dieser antiken, griechischen Welt, als ich mir je erträumt hätte. Und als wäre das nicht genug, kam ich mit meinen Gefühlen nicht mehr klar. Besonders nicht mit denen für diesen einen Jungen... ~~~ „Du bist so ein Arschloch", zischte ich ihn an. „Arschloch oder nicht, ich sollte dir beibringen deine Kräfte zu beherrschen, also tu besser, was ich sage." Ich seufzte und verdrehte meine Augen. Diese Berührung von vorhin und meine Zweifel an den Gefühlen ihm gegenüber, waren schon lange wieder vergessen. Ich blickte ihm trotzig entgegen und schaffte es zu ignorieren, dass er oben immer noch nichts anhatte. Er hob seine Augenbrauen und sah mich abwartend an. „Na, wenns unbedingt sein muss", grummelte ich und er fing an zu grinsen. ~~~ Ich spürte die Kraft in mir pulsieren. Das göttliche Blut in meinen Adern kochte schon. Die Teilchen zuckten wild um her. Meine Angst vor dem, was passieren könnte, trieb sie noch mehr an. Wenn ich nicht kämpfte, war ich sowieso tot - meine Freunde wahrscheinlich auch. Ich konnte es nicht mehr verhindern, also würde ich mein Bestes geben und um mein Leben kämpfen. Ich hatte so viel trainiert. Ich umklammerte den Dolch immer noch fest mit meiner rechten Hand. Vielleicht war ich naiv, aber ich musste positiv denken. Ein Windstoss kam auf und blies mir eine Strähne ins Gesicht. Das rote Licht der langsam aufgehenden Sonne blendete mich. Ich war bereit. #1 in Griechischemythologie 1.10.2019

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