Petrichor
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WpMetadataNoticeLast published Tue, Dec 3, 2019
Petrichor beschreibt den Geruch von Regen auf trockener Erde. Alles beginnt im Regen, alles endet im Regen. Mal fällt er ganz plötzlich auf uns hinab, mal bereitet uns der von schweren Wolken bedeckte und kuntergraue Himmel darauf vor. Und manchmal, da regnet es auch im Herzen, wenn die Tropfen aus den Augen fallen und heiß über die Wangen laufen. Ganz still und leise, während sie sich mit dem strömenden Regen vermischen und gemeinsam zu Boden fallen. Keiner sieht's, keiner bemerkt's, außer diese eine Person, die das Leid so gut versteht, wie kein anderer. Die unmittelbar erkennt, wenn du die Sonne spielst, obwohl dir gerade nach Regen ist. Wir lieben und lachen im Regen - Wir trauern und weinen im Regen. „Du bist mein Stück Sicherheit in einer Welt, in der nichts sicher scheint."
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Dies sollte niemand lesen. Leg es weg. Lauf.
Denn niemand ist bereit, in die Abgründe meiner Seele zu blicken.
Glaub mir, ich habe es versucht.
Und jetzt? Jetzt bin ich das Flüstern zwischen zwei Atemzügen.
Vielleicht ein Schatten in den Augen derer, die mich kannten.
Vielleicht nicht einmal mehr ein Häufchen Erinnerung. Ich war nie wirklich da - nur ein leises Gefühl von „fast".
 Fast geliebt.
 Fast gelebt.
 Fast gerettet worden. Aber das hier, das ist alles, was von mir bleibt:
Ein Brief an den Jungen, der nie meiner war.
Und an die Welt, die nie zuhören wollte.

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