Hol' mich hier raus, Mama

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Oct 29, 2019
Weihnachten 2017-im Krankenhaus: ~Und als die Ärzte mich fragen, ob ich denn sterben will, realisierte ich, dass ich ja noch lebe. Alles, was ich darauf antworten kann, ist „Hol' mich hier raus, Mama!"~
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Mina ist 17. Und sie ist müde. Müde vom Denken, vom Atmen, vom Sein. Drei Diagnosen kleben an ihr wie Etiketten: Borderline. Magersucht. Depression. Doch niemand fragt nach dem Mädchen dahinter. Außen ist sie bunt - ihre Haare leuchten blau, ihre Wangen tragen Lächeln. Innen ist sie grau. Still. Zerbrochen. Als Mina auf Station 4 einer Jugendpsychiatrie eingewiesen wird, ist das keine Rettung. Es ist der letzte Versuch, nicht vollständig zu verschwinden. Zwischen fremden Betten, Therapiesitzungen, Medikamenten und schweigenden Mitpatient:innen beginnt eine leise Reise. Keine Heilung. Keine plötzliche Besserung. Nur das erste kleine Aufstehen. Und vielleicht - ganz vielleicht - ein Funke Hoffnung. Glassplitter - und niemand sah, dass ich blutete ist ein schonungsloser, poetischer Roman über das Überleben, das Verlorensein und die Frage: Wer bin ich, wenn alles an mir weh tut? Inhaltshinweis: Diese Geschichte behandelt sensible Themen wie Essstörungen (insbesondere Anorexie), selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken, psychische Erkrankungen, emotionalen Missbrauch, Mobbing, Jugendhilfe und Tod. Triggerwarnung: Es kommen explizite sowie implizite Darstellungen von selbstzerstörerischem Verhalten, Klinikalltag, innerem Rückzug und Todeswunsch vor. Bitte lies achtsam. Wenn du betroffen bist oder merkst, dass dich etwas triggert, sprich mit jemandem oder such dir Hilfe. Du bist nicht allein. 📞 Telefonseelsorge anonym & kostenlos: 0800 1110111 oder 0800 1110222 🌐 www.telefonseelsorge.de

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