Nach der Schlacht war nichts mehr wie zuvor.
Alle haben Geliebte verloren, alle haben Leute sterben sehen.
Harry wollte sein Jahr nicht wiederholen, nicht nur, dass er auch ohne sicher ein Job bekommen würde, nein. Hogwarts war eine der Orte, die alles in ihm, all das Geschehene wieder hervorrufen würde.
Schlussendlich konnte ihn aber Hermine doch überreden, und er sass wieder, wie gewöhnlich, im Hogwartszug.
Wie erwartet, war alles anders, doch schnell hatte sich das Klima wieder zum Alten gewandelt. Doch nicht so Harry.
Er war von ständigen Panikattacken geplagt und konnte nicht mehr schlafen.
Professor Slughorn verschrieb ihm so mehrere, eigentlich verbotene, Tränke.
Doch die Tränke verschafften Harry Kräfte, die er nie zu erträumen wagte und halfen ihm, wieder Frieden mit sich selbst zu finden.
Nach dem Krieg steht für Hermine Granger aus verschiedenen Gründen fest: Sie möchte das letzte Schuljahr in Hogwarts wiederholen. In Erwartung, dass es ein Jahr ohne Gefahren und Bedrohungen wird, will sie sich vollkommen auf schulische Belange konzentrieren. Sie merkt allerdings rasch: Der Schulstoff ist schnell ihr kleinstes Problem, denn schon bald stellt sie fest, dass Ängste sehr tiefsitzend sein können und Vorurteile nur schwer abzulegen sind. Und bald sieht sie sich mit der Frage konfrontiert: Was, wenn vieles doch ganz anders ist, als sie dachte?