Zucker gegen eine Hand voll Patronen

Zucker gegen eine Hand voll Patronen

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Feb 20, 2020
Hallo Mein Name ist Victoria, ich bin 27 Jahre alt und ich lebe am Rande von Luzern, habe mir mein kleines Leben dort aufgebaut und habe alles was ich mir erträumt hatte geschafft und doch fehlte ein wichtiger Bestandteil; mein Freund. Er war Soldat. Gerade hatte er seinen Dienst absolviert und wir hatten etwas Zeit, da war er in einer Nacht und Nebel Aktion weg. Ich wurde eines morgens wach, hatte ein ungute Gefühl was sich bestätigte als sein Dogtag nicht dort war, wo ich es hingeräumt hatte, er war also wieder im Dienst. Es begann eine lange Zeit voller Ungewissheiten, die ich mit der Arbeit überspielte und versuchte zu leben. Ich fasste an einem Tag an dem ich es einfach nicht mehr aushielt einen Entschluss, der mein Leben verändern würde und nachdem ich nie wieder so sein würde wie vorher. Ich kam gerade Zuhause an, als ich Kampfstiefel im Flur stehen sah. Sie waren nicht von mir, ehrlich gesagt kümmerte ich mich auch nicht groß drum. Ich machte mir einen Kaffee, stellte ihn auf die Arbeitsfläche in der Küche und ging ins Schlafzimmer um mir etwas bequemeres anzuziehen. Ich öffnete vorsichtig die Tür, sah zum Bett rüber und traute meinen Augen nicht. Konnte das wirklich wahr sein..?
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Prolog: Wisst ihr, in den meisten Liebesgeschichten ist es immer das Selbe. Das Mädchen trifft ihren Traumjungen und sofort sind die beiden im siebten Himmel. Aber ich sage euch Eins, in der Wirklichkeit läuft das alles überhaupt nicht so. Bei meiner großen Liebe, meinem Ehemann und dem Vater meiner wundervollen Kinder, war es ganz anders. Ich hatte ihn jeden Tag vor meinen Augen, doch war trotzdem blind gewesen. Ich kannte ihn schon immer. Ich war damals nur zwei Monate alt gewesen, als wir uns das erste Mal sahen. Wir waren die besten Freunde, gingen zusammen durch Dick und Dünn. Auch als er in der Grundschule von den anderen Jungs ausgelacht wurde, weil er mit Mädchen spielte, blieb er bei mir. Als mich mit 16 meine erste Liebe verlassen hatte, war er bei mir gewesen um mich zu trösten. Als wir 18 waren, hatten wir uns gegenseitig durchs Abi geboxt und ich hatte ihm geholfen, über Wiebke hinwegzukommen. Doch als wir dann 21 waren, änderte sich alles.

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