Blut des Schattens

Blut des Schattens

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Jul 6, 2020
In der Welt Rivea ist Magie ein Mysterium für das gewöhnliche Volk, ein Privileg das nur einer auserwählten Handvoll des Adels vorbehalten ist. Über die Jahre wurde Magie zu einer Mythe. Seit dem großen Krieg, vor nun fast 17 Jahren, zwischen den zwei größten Magier Clans, ist es so. Damals haben die Magier des Lichts über die des Schattens gesiegt. Zur Sicherheit der Zivilisation und um Sicherzustellen ein solches Blutbad zu vermeiden, wurden alle magischen Bücher verbrannt, die Magier des Schattens wurden vernichtet und auch alle anderen praktizierenden Magier waren gezwungen ihr Handwerk aufzugeben. Wer noch von Magie erzählte, verschwand. So entrann die Magie wie man sie kannte langsam aus Rivea, doch wenn man gründlich genug sucht kann man sie noch in den dunkelsten Ecken, den verstecktesten Ritzen und den geheimsten Spalten der Welt finden. Denn schon nach fast 17 Jahren, haben die Menschen vergessen, dass Magie in vielen Formen existiert. Ember hat nie an das geglaubt was ihr beigebracht wurde. Sie glaubt, dass es sehr wohl noch Magie in der welt gibt. Sie konnte nicht einfach mit verschwunden sein, als der Krieg gewonnen war. Der Gedanke an Magie fasziniert Ember, dass es etwas gibt, das größer ist als sie selbst, etwas das alles wieder reparieren könnte. Doch mehr war es für sie nie gewesen. Eine Fantasie, ein schöner Traum, eine utopische Vorstellung, die so fern erscheint wie das was hinter den Sternen liegt. Doch eines Tages wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, und plötzlich findet sie sich in einer Welt wieder, in der Magie sehr Wohl zur Realität gehört, jedoch ganz anders als sie sich vorgestellt hatte.
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Vor etwa zwanzig Jahren begann die Angst. Immer mehr Menschen fürchteten jene, die mit besonderen Fähigkeiten geboren wurden - Menschen, die ein wenig Magie in sich trugen. Manche konnten Feuer aus dem Nichts erschaffen, andere flogen durch die Lüfte, sprachen mit Tieren oder verwandelten sich in ebenjene. Die Bevölkerung nannte sie verächtlich Hexen. Doch niemand wusste, wer eine solche Gabe in sich trug - und welche. Das machte sie unberechenbar. Und gefährlich. Der König Freed Crane, ließ schließlich alle Magie verbieten. In seinem Reich sollte es keine Hexen mehr geben. Auf seinen Befehl hin wurden viele gejagt, gefoltert und öffentlich hingerichtet. Seine Kampagne war gnadenlos. Sein Bruder Dante Crane jedoch ging einen anderen Weg. Zwar verachtete auch er Magie, doch erkannte er ihren Nutzen - zumindest, wenn man sie kontrollieren konnte. So ließ er Hexen, deren Fähigkeiten ihm von Vorteil erschienen, in dunkle Verliese sperren. Ihre Kräfte nutzte er für seine Zwecke, denn sein Königreich lag im dauerhaften Krieg mit dem Land der Drachen - einem Reich, das ebenso unbarmherzig wie gefährlich war. Einige Hexen konnten damals entkommen. In der Ferne errichteten sie ihr eigenes Dorf - verborgen auf einer Insel, umgeben von unbezwingbaren Felsklippen. Nur eine einzige Brücke führt dorthin. Eines Tages erreichen Gerüchte das Dorf: Eine Heilerin, eine der Ihren, wird noch immer in Dantes Kerkern gefangen gehalten. Ihre Gabe könnte entscheidend sein. Sie soll befreit werden - koste es, was es wolle. Für dieses gefährliche Unterfangen engagieren die Hexen einen Mann, dessen Name selbst in den Schatten der Welt geflüstert wird: Mace, ein berüchtigter, grausamer und stets mies gelaunter Söldner. Ein Mann, der keinen Skrupel kennt - und kein Erbarmen.

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