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WpMetadataNoticeLast published Tue, May 19, 2020
Sie drehte das heiße Wasser ab und blieb noch einen Moment mit geschlossenen Augen stehen, spürte wie die Nässe über ihre Haut lief, bis nur noch eine schnell kalt werdende, dünne Schicht übrig war. Das Badehandtuch, welches Sauber und Ordentlich gefaltet über der Glaswand der Dusche hang, nahm sie sich und schlang sich das Stück Stoff aus Baumwolle und Polyester bestehend um ihren nassen Körper und steckte es fest, ehe sie die Dusche verließ. Der breite Spiegel über dem Waschbecken war beschlagen. Er ließ ihr Gesicht nur als konturlose, dunkle Fläche erahnen. Sie hob die Hand und malte mit dem Zeigefinger die ungefähren Umrisse ihres Kopfes in den matten Dunst, fügte Punktaugen, einen lachenden Strichmund hinzu und verzierte das Gemälde am unteren Rand mit zwei verschlungenen Herzen. Sie grinste, als ihr bewusst wurde, dass sie sich gerade wie ein kleines Kind benimmt. Sie blickte erneut auf ihr langsam verblassendes Gemälde. Autor: x-immortal-x Begonnen: [21.03.2020] Beendet: / Cover by: starzpayz
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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