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Fiction
Romance
A u s z u g 1 Das Licht der Straßenlaterne verschwimmt. Alles wird unscharf. Etwas tropft auf meine Wange. Ich schaue nach oben. Regnet es? Nein. Es regnet nicht. Nun tropft es auch auf meine Hand. Ich wische mir über die Wange. Ich weine? "Hey." eine Hand fasst nach meinem Kinn. "Alles ist gut. Wir finden eine Lösung. Okay? " Er schaut mir mit Überzeugung in die Augen und ich wische die restlichen Tränen weg. "Du weißt also deine Adresse nicht?" "Ich... nein. Ich kann mich nicht konzentrieren, mein Kopf... Es tut weh und ich weiß es nicht." "Kein Problem." Er dreht den Kopf zur Seite. "Nils?" A u s z u g 2 "Danke. Aber... Ich glaub... nein ich weiß nicht, ob sie... Also ob sie verstehen würden, ich glaube sie sind zu nah dran, verstehst du?" Ich nicke "Ja. Klar. Wenn du aber trotzdem mit jemandem reden möchtest, dann kannst du gerne zu mir kommen." "Okay." er hält kurz inne, atmet tief ein und blickt mich an. "Also. Em... Also ich... Valentin..." Konrad schüttelt den Kopf und murmelt dann "Sorry, ich glaub ich muss erst ein bisschen den Kopf frei kriegen. Ich geh raus." Mit diesen Worten stößt er sich vom Küchenschrank ab und quetscht sich an mir vorbei in den Gang und kurz darauf fällt die Haustür ins Schloss. ------------------------------------------------------------------- Eine Fanfiction über die Why Nils Gang und Haven, ein Enby, der vom Land nach Berlin zieht, ich hoffe sie gefällt dir :D (abgeschlossen)
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theocarow
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》Er war wie der Engel, der mich retten sollte. Aber ich wusste nicht, ob ich es wert war, gerettet zu werden.《 „Na, los. Bringen wir Sie nach Hause." „Ins Hotel", merkte ich an. „Ich habe kein Zuhause." „Das Zuhause hat jeder. Meins ist der Ort, an dem ich mich wohlfühle", grinste er mich an als er sich meine Hand schnappte und mit mir loslief. „Wo fühlen Sie sich wohl?" Ich hatte ihm wohl noch nie so schnell eine Antwort geliefert, wie jetzt. „Dann müssen Sie mein Zuhause sein", erklärte ich. „Denn ich fühle mich bei Ihnen unglaublich wohl", schüttelte ich lächelnd den Kopf. ------------------------ Mein Leben war perfekt. In vielerlei Hinsicht. Klar hatte man es als kleine Schwester einer prominenten Sängerin nicht immer leicht. Und klar hatte man es nicht leicht, als Model und anfängliche Schauspielerin. Oder als drittältestes Kind in der Familie. Aber ich kam zurecht, mit allem. Ich hatte Freunde. Ich war überall auf der Welt bekannt. Ich wurde für meine Fotos in sämtlichen Zeitschriften geliebt. Ich wurde von meiner Familie geliebt. Sie waren alle für mich da. Und dann gab es diesen einen Moment in meinem Leben. Nur diesen einen Moment, der alles auf einen Schlag vernichtete, was ich mir jemals mit Mühe aufgebaut hatte. Der 17. August 2016. Alles war zerstört. Die Zivilisation, wie wir sie kannten. Es gab weder Fernsehen, noch Radio, noch Internet, noch Handyempfang, um seine liebsten anzurufen. Und wer war unsere Rettung und zeitgleich unser Verderben? Die Avengers und die Götter Asgards. Sie hatten versucht, uns zu retten. Alles haben sie in ihrer Macht stehende getan, um uns zu retten. Aber leider konnte man nicht immer alle retten. Und mit all meinen Verlust musste ich danach umgehen, lernen, zu leben. Nur wusste ich nie, wie ich das schaffen sollte. Ich war gebrochen. Ein gebrochener Mensch mit nur achtzehn Jahren. Ich war ein Mädchen, was alles an nur einem Tag für sich verlor.

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