Ich bin alleine, auf diesem Weg. Niemand der mich begleitet der mir die Hand reicht, wenn ich über die Steine stolpere, die mir in den Weg gelegen werden. Niemand der mir zuhören wird, bei meiner täglichen Qual. Es ist keine Lichtquelle vorhanden, in der Dunkelheit in der ich sitze. Ich bin einsam. Hässlich. Dick. Zerbrochen. Nutzlos. Warum lebe ich?
Ich bin nicht gegangen sondern ich wurde gezo-
gen.
Familie raus, Welt rein.
Und plötzlich war da dieses Chaos, das alle für
Charakter hielten.
Wolkenkuckucksheim ist mein Versuch, Ordnung
zu lassen, statt sie zu machen.
Zwischen Erinnerungen, Überforderung und ei-
genwilligem Humor lerne ich, dass Heilung
manchmal so leise ist, dass man sie nur im Rückblick hört.
Ich habe aufgehört, mich zu rechtfertigen
und angefangen, mich zu verstehen.
Kein Drama, keine Flucht.
Nur Akzeptanz.
Und, naja ein bisschen Stolz, dass ich geblieben
bin.