These Eyes

These Eyes

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Jul 12, 2020
„Können wir jetzt endlich reden?" sagt David relativ vorsichtig. „Über was? Du hast mich betrogen und das kann man nicht so einfach verzeihen. Ich meine wie soll ich dir je wieder vertrauen?" antworte ich. David's Blick ändert sich schlagartig. Er ist schwierig zu lesen. Das war er schon immer, aber diesmal ist es anders. Er sieht enttäuscht aus und die Hoffnung die man gerade noch in seinen Augen sehen konnte ist nicht mehr da. So langsam denke ich, dass er es wirklich Ernst meint. Ich habe ihn zu vor noch nie so gesehen. Früher hat er nie seine Gefühle gezeigt. Außerdem hat er mich noch nie so angesehen wie heute. „Ich geh ins Bad. Wenn was ist ruf einfach." Seine Stimme hat etwas zerbrechliches, was er jedoch versucht zu verstecken. Eine Minuten später rufe ich ihn dann auch und er ist innerhalb ein paar Sekunden hier. Er setzt sich auf mein Bett und schaut mich fragend an. Ich setze mich auf und rücke näher zu ihm. Einige Zeit vergeht und wir schauen uns einfach nur in die Augen. Es ist keine unangenehme Stille. Im Gegenteil. Ich habe mich noch nie so sicher bei ihm gefühlt. „Ich werde dich nie wieder verletzten. Versprochen." flüstert er, woraufhin ich ihm immer näher komme, bis ich ihn schließlich küsse. So schnell können sich also Meinungen ändern. Aber ich glaube er hat sich verändert und hat nicht jeder eine zweite Chance verdient?
(CC) Attrib. NonComm. NoDerivs
#122
kiss
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Meine Gedanken schienen immer noch auf Abwegen zu sein, denn nur so konnte ich mir meine nächsten Worte erklären. «Ich möchte dich gerne küssen.» Sein Kopf ruckte hoch und seine attraktiven Gesichtszüge verschwommen ein wenig, was wirklich eine Schande war. Ich blinzelte angestrengt, um seine Augen richtig sehen zu können. Einem Augenblick starrten wir einander schweigend an. Sein Blick wanderte schließlich zu meinen Lippen, die sich automatisch ein wenig öffneten. Ich nahm einen tiefen Atemzug und meine Brust hob und senkte sich sichtbar. Seine Augen wanderten weiter, angeregt durch die Bewegung. Ein Prickeln durchfuhr mich und sammelte sich direkt in meinem Unterleib. Ich wüsste, unter normalen Umständen, hätte ich den Blick abgewandt und wäre schrecklich errötet. Doch so genoss ich einfach seine Musterung, die mir durch und durch ging. Nathan wandte sich ab, als hätte er sich an mir verbannt. Er blickte aus der Windschutzscheibe, doch ich starrte unverwandt sein Profil an, wie um es mir genau einzuprägen. Die dichten, dunklen Augenbrauen. Der kleine Hubbel auf der sonst geraden Nase. Die Unterlippe, die ein kleines bisschen voller war als die Oberlippe. Dort blieb ich hängen. «Ich würde dich auch gerne küssen», gestand er. «Warum sitzen wir dann noch hier herum?», fragte ich, ein wenig atemlos und immer noch unfähig, mich zu rühren. Er lachte leise, was eine seltsam euphorisierende Wirkung auf mich hatte. Ich war mir sicher, das war das attraktivste, was Nathan je getan hatte. «Nicht so.» Erster Anfang: 2015

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