Gedanken

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Feb 19, 2017
Hier schreibe ich meine Gedanken auf, meine unausgesprochenen Wörter. Wörter die nicht jeder gerne lesen will, denn die Wahrheit tut weh. Die Weltansicht ist sehr verschieden, doch auch ähnlich. Durch dieses Buch erfahrt ihr wie ich von dieser Welt denke. Ich teile mit euch gerne meine Gedanken und möchte gerne auch eure erfahren. Ich schreibe auch sonstige Gedanken hin, über den Alltag und Dinge, die auch viele stören. Ich schreibe aber auch über Sachen, die sich fast niemand fragt, Selbstschlüsse, die ich während des Tages mache und nicht vielen Personen auffällt oder noch im Unterbewusstsein schlummert. Habt ihr euch nie Gefragt was die anderen Leute denken? Oder wieso sich diese so verhalten? Ich schreibe vieles hier nieder für euch und doch auch für mich. Habt ihr Fragen oder unausgesprochene Wörter, die ihr euch nie getraut habt zu sagen, dann lasst eure Finger über eure Tastatur tanzen und teilet es der Welt mit, denn auch eure Gedanken werde ich auf Anfrage, in dieses Buch hinzunehmen. Traut euch und werdet sehen, die Welt hat noch viele Schätze zu bieten.
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Was bleibt, wenn der Mensch, der einen gehalten hat, plötzlich nicht mehr da ist? J. schreibt. Weil Reden zu schwer ist. Weil Worte im Kopf kreisen, aber selten den Weg nach draußen finden. Weil es Orte gibt, an denen Schmerz leiser ist, wenn man ihn auf Papier bannen kann. Seit dem Tag, an dem alles auseinandergebrochen ist, versucht J., die Reste zusammenzuhalten: von einem Alltag, der nie einfach war, und von einem Gefühl, das einst wie Sicherheit war - und jetzt wie Leere brennt. Die Welt um J. ist zu laut, zu grell, zu unbeständig. Routinen geben Halt, aber sie zerfallen. Reize prasseln ein. Begegnungen überfordern. Und tief drinnen arbeitet ein Schmerz, der sich nicht erklären lässt. Nur fühlen. Denn der Mensch, der einst sagte: „Ich mag, wie du bist." - ist fort. Ohne Ankündigung. Ohne Erklärung. Und mit diesem Weggang fällt auch J.s inneres Gleichgewicht in sich zusammen. Zwischen funktionierendem Außen und stillem Zusammenbruch entstehen Einträge, die tiefer blicken lassen als jedes Gespräch. Über Momente, in denen selbst Atmen schwerfällt. Über Nächte, die nur auszuhalten sind, wenn die Gedanken sortiert werden - in Zeilen, in Mustern, in Wiederholungen. Und über die stille Hoffnung, dass es irgendwo jemanden gibt, der nicht fragt, sondern bleibt. Als dann jemand Neues auftaucht, leise, vorsichtig, ohne zu drängen - verändert sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht mit einem Knall. Sondern mit einem Blick, der nicht zu viel will. Einer Berührung, die nicht schreckt. Einem „Hallo", das kein Verlangen, sondern Respekt bedeutet. Und so beginnt eine neue Geschichte - mitten im Chaos. Zart. Unerwartet. Ehrlich. Ein leiser, erschütternd ehrlicher Roman über das Alleinsein, das Überleben im täglichen Lärm, über unsichtbare Zusammenbrüche - und über das kleine Wunder, das geschieht, wenn ein Mensch nicht versucht, zu reparieren, sondern einfach da ist

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