Story cover for Colorblind  by N-123456
Colorblind
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Ongoing, First published May 06, 2020
,,Allein sein ist doch das selbe wie Einsam sein." 
Ich erhebe meinen Kopf. Auf meinen Lippen bildet sich ein leichtes Lächeln. Ein unbedeutendes Lächeln. Es war nicht echt. Es war so falsch und unbedeutend, wie es an den vergangenen Tage auch gewesen ist. 
Ich schaue meinem Gegenüber in die Augen und schüttle meinen Kopf. 
,,Allein sein. Allein sein ist was positives. Es ist die Zeit die man nur mit sich selbst verbringt. Die Zeit der man nur sich selbst widmet. In der man sich selbst reflektieren kann. In der man sich selbst eine Auszeit gönnt." 
Ich streiche seufzend mein Haar hinter mein Ohr.
,,Einsamkeit..", murmel ich. ,,Die Einsamkeit ist das Gegenteil. Es ist ein Gefühl oder auch ein Zustand der dich zerdrückt. Niemand ist freiwillig einsam. Das Leben kann perfekt scheinen. Deine Familie und deine Freunde sind um dich. Alles scheint bestens. Dabei ist nichts bestens. Du fühlst dich innerlich leer. Du fühlst dich verlassen. Du fühlst dich unter tausenden Menschen allein. Du fühlst dich Einsam."
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40 parts Complete
Was bleibt, wenn der Mensch, der einen gehalten hat, plötzlich nicht mehr da ist? J. schreibt. Weil Reden zu schwer ist. Weil Worte im Kopf kreisen, aber selten den Weg nach draußen finden. Weil es Orte gibt, an denen Schmerz leiser ist, wenn man ihn auf Papier bannen kann. Seit dem Tag, an dem alles auseinandergebrochen ist, versucht J., die Reste zusammenzuhalten: von einem Alltag, der nie einfach war, und von einem Gefühl, das einst wie Sicherheit war - und jetzt wie Leere brennt. Die Welt um J. ist zu laut, zu grell, zu unbeständig. Routinen geben Halt, aber sie zerfallen. Reize prasseln ein. Begegnungen überfordern. Und tief drinnen arbeitet ein Schmerz, der sich nicht erklären lässt. Nur fühlen. Denn der Mensch, der einst sagte: „Ich mag, wie du bist." - ist fort. Ohne Ankündigung. Ohne Erklärung. Und mit diesem Weggang fällt auch J.s inneres Gleichgewicht in sich zusammen. Zwischen funktionierendem Außen und stillem Zusammenbruch entstehen Einträge, die tiefer blicken lassen als jedes Gespräch. Über Momente, in denen selbst Atmen schwerfällt. Über Nächte, die nur auszuhalten sind, wenn die Gedanken sortiert werden - in Zeilen, in Mustern, in Wiederholungen. Und über die stille Hoffnung, dass es irgendwo jemanden gibt, der nicht fragt, sondern bleibt. Als dann jemand Neues auftaucht, leise, vorsichtig, ohne zu drängen - verändert sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht mit einem Knall. Sondern mit einem Blick, der nicht zu viel will. Einer Berührung, die nicht schreckt. Einem „Hallo", das kein Verlangen, sondern Respekt bedeutet. Und so beginnt eine neue Geschichte - mitten im Chaos. Zart. Unerwartet. Ehrlich. Ein leiser, erschütternd ehrlicher Roman über das Alleinsein, das Überleben im täglichen Lärm, über unsichtbare Zusammenbrüche - und über das kleine Wunder, das geschieht, wenn ein Mensch nicht versucht, zu reparieren, sondern einfach da ist
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Für alle, die noch an die Liebe glauben. Es ist unglaublich, wenn man überlegt, wie verworren die Liebe doch ist. Als Teenager dachte ich oft, dass ich Gefühle für jemanden hätte. Aber ganz ehrlich? Ich war noch nie richtig verliebt. Also, was ist die Liebe? Würde ich verschiedene Menschen dazu befragen, hätte jeder eine andere Antwort. Denn Liebe ist individuell. Und manchmal lohnt es sich, dafür zu kämpfen. Lorah Hephkings. Vierzehn Buchstaben bilden meinen Namen und sagen doch so wenig über mich aus. Vor ein paar Tagen bin ich siebenundzwanzig Jahre alt geworden. Ich habe mein Leben eigentlich schon komplett geplant. Heiraten, Kinder bekommen und ein eigenes Haus. Aber davon bin ich noch weit entfernt. Denn was mir fehlt, ist das, was andere Liebe nennen. Liebe. Ich habe viel über sie gehört, gelesen und gesehen. Unzählige Liebesromane und Liebesfilme. Erzählungen von Freunden und der Familie. Aber ... ich habe sie noch nie selbst erlebt. Nähe. Gefühle. Vertrauen. Das musste man sich erst erarbeiten. Die Verbundenheit zu einem anderen Menschen. Aber manchmal ist sie doch da. Einfach so. Manchmal ist da ein unerklärliches Band.