Story cover for Generation Global - Vorwort by Fl0range
Generation Global - Vorwort
  • WpView
    Reads 8
  • WpVote
    Votes 1
  • WpPart
    Parts 1
  • WpView
    Reads 8
  • WpVote
    Votes 1
  • WpPart
    Parts 1
Ongoing, First published May 08, 2020
Seitdem ich im September 2005 mein Interesse und meine Leidenschaft für Politik und Geschichte entdeckt habe, frage ich mich tagtäglich, warum meine Generation nicht auf die Straße geht und rebelliert wie die 68er das zu ihrer Zeit taten. In den letzten 14 Jahren bin ich an der großen Mehrheit meiner Altersgenoss*innen deshalb nahezu verzweifelt. 

Und dann betritt 2018/19 auf einmal Greta Thunberg (*2003) und Fridays For Future die Bühne der Welt - hunderttausende Schüler*innen bestreiken den Schulunterricht für die Rettung des Planeten. Warum waren wir Millennials dazu nicht willens oder in Lage? Wieso folgen Schüler*innen auf der ganzen Welt dem Vorbild einer 16-jährigen Klimaaktivistin? Und was macht den Charakter dieser neuen Generation aus?

Die erste globale Generation ist nicht nur verbunden durch die globale Menschheitsaufgabe der Klimakrise, die besonders ihre Zukunft bedroht; sie ist durch die digitale Globalisierung auch im ständigen Austausch miteinander.

Klimakrisenleugnung, Rassismus und Waffengewalt, Autoritarismus und Unterdrückung von Demokratie - wogegen eine weitere junge Bewegung in Hongkong seit Jahren ankämpft - gehen zumeist Hand in Hand. In diesem Jahrzehnt hat sich eine Nationalistische Internationale herausgebildet, ein globaler Rechtsruck mit verschiedenen Gesichtern, doch sind sie alle des gleichen Geistes Kind. Dies allein macht die erste Generation Global zur Notwendigkeit um die vielen heutigen Krisen überhaupt zu bewältigen, um die Welt zu retten vor den reaktionären Kräften von Brasilien bis China, von der USA bis in den Sudan.

Woher kommt der Mut der Globals gegen diese Krisen kämpfen? Was können sie der Nationalistischen Internationalen entgegensetzen? Und mit welcher Idee von Zukunft können sie ein neues, nachhaltiges Zeitalter einläuten?
All Rights Reserved
Table of contents
Sign up to add Generation Global - Vorwort to your library and receive updates
or
Content Guidelines
You may also like
Mina by maxi_the_cat
54 parts Complete Mature
[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.
Berlin - über alle Grenzen by OlgaYavnel
1 part Complete
Eine junge Russin kommt aus Moskau zum Studium nach Berlin und hat die Idee, ihre Altersgenossen aus aller Welt zu befragen - was sie wichtig finden im Leben, wofür ihr Herz brennt, wie sie ihren Weg suchen, was sie für Probleme haben, wie sie hier in Berlin und überhaupt mit dem Leben zurechtkommen in unserer komplizierten Welt. Und die Befragten erzählen bereitwillig und sehr engagiert über ihre spezifischen Interessen, ihre Wünsche und Träume, über ihre Herkunft. Sie erzählen, warum sie einen bestimmten Lebens- und Karriereweg gewählt haben und was ihre Motivation dafür war. Sie teilen nicht nur ihre Erfahrungen mit, sondern sprechen über die wichtigsten Themen unserer Zeit: soziale Medien, Klimawandel, moderne Werte der Gesellschaft und künstliche Intelligenz. Sie möchten unsere Welt nach Kräften ein wenig besser gestalten. Das berührt und gibt Hoffnung: die Jungen übernehmen nicht einfach die ausgefahrenen Radspuren von der vorherigen Generation, sondern wollen Neues in die Welt bringen - und sie tun es auch bereits. Sie sind engagiert und tüchtig, viele haben bereits die volle Verantwortung für sich übernommen und studieren nicht nur, sondern arbeiten parallel dazu auch für ihren Lebensunterhalt. Die Geschichten aus dem Studentenleben geben einen lebendigen Einblick in diese Generation, mit lustigen, skurrilen und auch mal etwas traurigeren Episoden. Eines ist klar: egal woher sie stammen, ob aus Nordafrika, Australien, Südamerika, Indien, Indonesien, Türkei oder Europa - sie alle fühlen sich selbstverständlich als Teil unserer Menschheitsfamilie und interessieren sich füreinander...
You may also like
Slide 1 of 9
Clan X cover
𝑺𝒕𝒓𝒂𝒚 𝑲𝒊𝒅𝒔 ~𝑹𝒆𝒂𝒄𝒕𝒊𝒐𝒏𝒔~ cover
Mina cover
↳ Stray Kids reactions and imagines ༉‧₊ cover
Bts Reactions cover
BTS Reactions cover
BTS Reactions ❀ ᵍᵉʳᵐᵃᶰ cover
Berlin - über alle Grenzen cover
You// Slowbrick FF  cover

Clan X

28 parts Complete

In den Geschichten der älteren Generationen hieß es, es gab einst eine Welt in der es erlaubt war das zu sagen und zu tun was man selber für richtig hielt. Man sagte es gab Rechte, Regeln, Gesetze, die für Menschen würdig waren, die es allen gut gehen ließen. Es wurde erzählt das Kinder unbeschwert über die Straßen liefen, spielten, lachten ohne dass ihre Eltern dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Parks soll es gegeben haben. Kunterbunte, große mit Fahrattacktionen die dich dein Leben spüren ließen. Allen soll es gut gegangen sein, alle hatten ihren Willen, ihr Leben, ihre Rechte. Alle lebten unbeschwert und glücklich nebeneinander her, kamen miteinander aus, doch frieden war endlich und er endete schnell, viel zu schnell und grausam und plötzlich.