Achtung! Ich würde euch empfehlen, erst die Geschichte „Mitten ins Herz" zu lesen, denn das hier ist die Fortsetzung!
Das, was schmerzt, ist die Hoffnung. Das erkennt Lisa schnell, als sie nach dem Treffen mit Vanessa die Schule wieder betritt und sie nicht da ist. Sie ist sich so sicher gewesen, dass Vanessa im Laufe der Wochen wieder zurückkommen wird, doch sie ist den Rest des Schuljahres krank. Für Lisa ist es nach der Abfuhr der nächste Schlag mitten ins Herz, doch sie schafft das Abitur und erhält die Zusage für eine Ausbildung. Zwar nicht mit einer Bestleistung, denn Vanessa ist die ganze Zeit in ihrem Kopf und sie kann sich auf nichts konzentrieren, aber sie schafft es. Sie hängt alten Erinnerungen nach, versteht die Welt nicht mehr und fragt sich immer wieder, was falsch gelaufen ist. Ihr Herz ist gebrochen, aber Lisa versucht, sich abzulenken, doch egal, was sie macht, es bringt nichts. Jedes Mal, wenn sie an Vanessa denkt, fühlt es sich an wie Flugzeug fliegen. Es sorgt nach all den Monaten noch immer für Turbulenzen in ihr. In ihrem Inneren ist alles wund, doch es muss irgendwie weitergehen. Und nun wird ihr neues Leben mit dem Start ihrer Ausbildung beginnen. Hofft sie jedenfalls. Dass sie noch einmal etwas von Vanessa hört oder sie trifft, glaubt sie nicht. Doch das Schicksal hat andere Pläne für die zwei Frauen und Lisa fragt sich: Wie viel kann ihr Herz ertragen?
Ich möchte kurz darauf verweisen, dass es das Hotel in der Geschichte wirklich gibt. Die Personen, die dort arbeiten, sind jedoch frei erfunden oder nur bedingt an reale Personen angelehnt.
Das Cover stammt wie eigentlich immer von der under-the-masks, vielen Dank!
"Du bist ein verdammtes Arschloch, Luca Severo"
Auch sie war lauter geworden. Ich ballte die Fäuste. Was bildete sie sich eigentlich ein? Ich war seit zwei Stunden an dieser Schule, hatte gerade mal ein Wort mit ihr gewechselt und sie tat so als wäre ich ihr größter Feind.
"Du kennst mich doch überhaupt nicht!"
Bei diesen Worten lachte sie kurz auf, schüttelte den Kopf und sah mich wieder an. Doch dieses Mal war es anders. Sie wirkte traurig.
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Als aus dem Nichts, Lias Kindheits-Tyrann an ihre Schule wechselt, keimen alte, verborgene Gefühle wieder in ihr auf. Als wäre seine pure Anwesenheit nicht schon schlimm genug, scheint er sich keineswegs an sie zu erinnern und freundet sich geradewegs mit ihren engsten Freunden an. Aus einem Selbstschutzmechanismus heraus, zeigt sie ihm die kalte Schulter. Durch ihre Ignoranz und sein gekränktes Ego, geraten die beiden immer wieder aneinander.
Wie lange wird es dauern, bis er sich erinnert? Ist Lia stark genug nach vorn zu blicken und die Gegenwart zu akzeptieren oder sitzt das Kindheitstrauma zu tief? Was wenn der Schulwechsel ihres Erzfeindes kein Zufall sondern Schicksal war?
Grammatik und Inhalt sind noch nicht 100% überarbeitet, aber müsste lesbar sein.
Kommentare und konstruktive Kritik sind auf jeden Fall erwünscht, wenn ihrs offline lest gerne auch am Ende in einem Kommentar zusammenfassen.
*Die Rechte der Bilder auf dem Cover liegen nicht bei mir, sie sind von Pinterest*
*Die Rechte des Inhaltes liegen alleine bei mir und dürfen nicht ohne Absprache weiterverwendet werden*
Start: 03. März 2025
Vollständig hochgeladen: 14. April 2025