Ich mag Menschen nicht sonderlich. Ich bin gerne allein. Es ist anstrengend für mich, mit Menschen zu reden. Sie sprechen über Dinge, die in keinster Weise von Interesse sind und es bringt ihnen Spaß. Einige tun nichts anderes als das, den ganzen Tag. Eigenartig.
Wenn ich mit Menschen rede, kommt es mir so vor, als würde ich wertvolle Zeit verlieren, die ich auch hätte allein verbringen können. Ich hätte in der Zeit viele interessante Dinge mit mir selbst besprechen und sinnvolle Gedanken hegen können. Es ergibt für mich alles keinen Sinn.
Aber andersherum ist es wohl genau so. Menschen finden mich sonderbar. Ich ergebe für Menschen keinen Sinn. Menschen halten mich für psychisch krank, weil ich anders bin. Ich verstehe nicht, warum sie es denken. Und sie merken, dass ich es nicht verstehe und glauben nur noch mehr, dass es stimmt.
Niemand scheint zu erkennen, wer ich bin. Niemand gibt sich Mühe, es herauszufinden. Wenn man einen Stempel hat, behält man ihn. Und ich gebe mir keine Mühe, es ihnen zu zeigen, denn ich habe es nicht nötig, mich verletzlich zu geben, wenn schon auf mich eingestochen wird.
Ich fühlte mich nie wirklich zuhause. Weil ich in meiner Kindheit immer allein war. Weil ich gemerkt habe, dass ich anders bin. Als würde ich nirgendwo dazu gehören. Aber das stimmt nicht. Ich weiß, dass ich irgendwo ein Zuhause habe. Und irgendwann werde ich es finden.
[In diesem Buch werden Dinge angesprochen wie z.B. Psychische Probleme. Sensible Menschen, Menschen, die Trigger hinsichtlich Tod, Sexueller Gewalt, Sex generell oder Mobbing haben, sollten also an dieser Stelle "gewarnt" werden. Wer mit solchen Themen nicht klarkommt, bzw. Schwierigkeiten damit hat, kann dieses Buch auf eigene Gefahr hin lesen. Ich kann es ja nicht kontrollieren. Ich möchte nur sicher gehen, dass alle, die wirklich Probleme damit haben könnten, das einmal vorher gelesen haben.]
─୨ৎ─ Der 𝗠ö𝗿𝗱𝗲𝗿 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗛𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻𝘀 ─୨ৎ─
𝐊𝐚𝐥𝐛𝐢𝐦𝐢𝐧 𝐊𝐚𝐭𝐢𝐥𝐢 Teil 1 (hier)
Kalbimin Sahibi Teil 2
!! In Überarbeitung - die nächsten Kapiteln erscheinen in Folge .!!
𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗿𝗲𝘁𝘁𝗲𝗻
𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝘇𝗲𝗿𝘀𝘁ö𝗿𝗲𝗻
Manchmal ist sie beides zugleich.
Sie kommt leise, schenkt Hoffnung, verspricht Wärme - und hinterlässt doch Narben, die bleiben.
Ahlem wächst in einem Zuhause auf, in dem Kälte alltäglich ist und Schmerz kein Ende kennt.
Ihre Mutter raubt ihr jede Hoffnung, jedes Gefühl von Wert bis auf eines: die Begegnung mit ihm.
Bilal ist alles, was sie nie haben durfte.
Gutaussehend. Charmant. Unverbindlich.
Ein Junge, der liebt, ohne zu bleiben.
Er gibt Ahlem Nähe, Blicke, Berührungen - gerade genug, um sie glauben zu lassen dass er sie liebt.
Zwischen Hoffnung und Enttäuschung verliert Ahlem sich in seinen grünen Augen, die sie zugleich heilten und zerstörten.
Und als sie glaubt, dass er ihre Gefühle erwidert,
lässt Bilal sie zurück - und stößt sie tiefer in die Dunkelheit, aus der sie nie ganz entkommen ist.