Der letzte Engel

Der letzte Engel

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Jul 15, 2020
Nie hätte ich mir das zu träumen gewagt: Eine Welt, ganz anders als die, die wir zu kennen glaubten. Wegbegleiter, die in dunklen Zeiten auf uns Acht gaben. Und das direkt vor all unseren Nasen. Trotzdem sah ich sie nicht, wusste nichts von deren Existenz. Aber sind waren da. Immer. So nah und doch so fern. Doch dann änderten sich die Zeichen. Die Zeit begann abzulaufen. Und speziell in meinem Fall wurde es schnell gefährlich. Aber das ist die Sache mit dem Schicksal. Man sieht es oft erst kommen, wenn man weiß, wohin der Weg führt. Copyright by Nellarine_Franklin
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▪︎Teil 1: Bedevilment - Heillose Verwirrung ▪︎Teil 2: Knight in Shining Armor (Teile können theoretisch unabhängig voneinander gelesen werden.) ~~~~~•~~~~~ Neue Stadt. Neue Menschen. Neue Probleme. Natürlich macht es das nicht gerade leichter für eine junge Frau sich im Alltag besser zurecht zu finden. Hinzu kommt das allseits bekannte Problem mit dem männlichen Geschlecht... Die, die man haben darf, werden für einen selbst nie mehr als beste Freunde sein. Doch die Verbotenen, die tun es einem so richtig an. Sie stehlen dein Herz, noch bevor du es überhaupt mitbekommst oder etwas dagegen unternehmen kannst. Und ehe du dich versiehst, steckst du mitten in einer Misere aus der ein schnelles Entkommen nicht möglich und das Brechen des eigenen Herzens beinahe schon vorprogrammiert ist... ~*~ „Hast du mir zugehört?", Calum sah mich aufmerksam an. Seine Kiefermuskeln waren angespannt und seine Augen wirkten hart. Was hatte ich verpasst? Was war geschehen, um seinen glühenden Blick zum Erstarren zu bringen? „Wie bitte?", nuschelte ich und versuchte mich auf seine Worte zu konzentrieren. „Ich meinte, dass so etwas wie heute nicht noch einmal passieren darf. Wir waren beide etwas gestresst und dann ist dieser Fehler einfach passiert. Keiner von uns interessiert sich für den anderen, oder?" Eine Taubheit überfiel mich. Was sagte er da? Fehler? Kein Interesse? Nicht in der Lage etwas erwidern zu können nickte ich nur. Es pochte in Meinem Kopf und es fühlte sich an, als würde eine kalte Hand meinen Brustkorb zusammenpressen.

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