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WpMetadataNoticeLast published Fri, Aug 27, 2021
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Fiction
Fantasy
Ein Bierkrug knallte mit so viel Schwung auf den Tisch nieder, dass die trübe gelbe Flüssigkeit schäumend überschwappte. Die Fremde schien sich nicht weiter darum zu kümmern, sondern ließ sich gleichgültig neben Nehemiah auf die Bank fallen. „Ich habe überhört, dass Ihr über den Aufenthalt der Prinzessin gesprochen habt." Jetzt war ihre Stimme leise, gedämpft. „Weißt du etwas darüber?" Ronins Blick bohrte sich erbarmungslos in ihr verdecktes Gesicht. Bevor sie antworten konnte, trat eine weitere Gestalt an unseren Tisch heran. Es war ein bereits in die Jahre gekommener, offensichtlich betrunkener Mann. Er hatte einen deutlichen Bierbauch, sein Gürtel war zu eng und zerzaustes, bereits ergrauendes Haar stand wirr zur einen Seite weg. Auf der anderen war es seltsam plattgedrückt, so als wäre er gerade aufgewacht. Er starrte vor Schmutz und Dreck. Essensreste hingen in seinem verklebten Bart und Spucke hing an seinem Mund. „Ihr seid hier nicht willkommen", zischte er lallend. Eine Fahne, so stark dass mir schlecht wurde, schlug mir entgegen. „Gesindel wie ihr bringt nur Ärger mit sich." Ich hatte das Gefühl, als hätte mir jemand ein Brett vor den Kopf geschmettert. Ronins Bier donnerte geräuschvoll auf den groben Tisch nieder. Augenblicklich herrschte atemlose Stille im gesamten Speisesaal. Alle Augen lagen gebannt, nahezu ängstlich auf uns. „Seht zu, dass Ihr hier verschwindet", knurrte Ronin beinahe animalisch. Seine Gestalt schien jegliches Licht um ihn herum zu verschlucken, Dunkelheit auszustrahlen. Ich meinte mir einzubilden wirbelnde Schatten zu erkennen, die von seiner Brust ihre tastenden Finger ausstreckten. Ich legte eine Hand auf seinen Oberschenkel. Erschrocken stolperte der Mann davon.
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Die gequälten Schreie unterdrückend spanne ich meinen Kiefer an. Ein unangenehmer Schmerz hat sich schon vor Minuten ausgebreitet und der brutale Griff um meinen Haarschopf, welcher auf gleicher Weise eine Art Rettungsring für mich ist, könnte unangenehmer nicht sein. Mittlerweile kann ich mich nur mit dem Strampeln meiner Füße nicht mehr gut über Wasser halten. Trotz des Lachens des Mannes vor mir, verziehe ich mein Gesicht und spucke einen Teil des verschlucken Wassers wieder aus. ,,Bastard.", hauche ich angestrengt, aber ebenso angewidert von dem wie er mit mir umgeht. ,,Noch nicht genug?" Sofort werde ich wieder unter die Wasseroberfläche gedrückt. Ein stummer Schrei lässt eine Unmenge an Bläschen um mich herum aufsteigen und ich strampel panisch um mich herum. Die letzten Male konnte ich wenigstens Luft holen! Ich fühle mich orientierungslos. Mir fehlt der Sauerstoff. Das helle Schwimmbecken färbt sich vor meinen Augen schwarz. Ganz dunkel. Und doch spüre ich, wie ich noch tiefer gedrückt werde. Mein Herz stockt, fühlt sich unfassbar schwer an und obwohl ich weiß, dass er mich nicht sterben lässt, reiße ich vor Todesangst an den fesseln, die sich sowieso schon in mein Fleisch schneiden. [...] Mein nackter Oberkörper schlägt auf die kalten Fliesen. ,,Fick dich!", schreie ich dem Schwarzhaarigen entgegen, der mich weiter vom Beckem wegzieht und meinen Kopf auf den Boden knallen lässt. ,,Fick dich.", hauche ich und sinken kraftlos in mich zusammen. Meine Augen schließen sich - wie lange musste ich das jetzt aushalten? Eine halbe Stunde? - und ich wünschte ich hätte sie geschlossen gelassen. Weit weg an der Tür, mir verschränkten Armen und einen wie immer kalten Blick steht er da. Ich weiß, dass er es ist. Und es fühlt sich an wie ein Dolchstoß in den Rücken. ⋆*・゚:⋆*・゚ - ʙᴏʏxʙᴏʏ - ᴍᴀғɪᴀ ᴀᴜ - ʜᴇᴀᴠɪʟʏ ɪɴsᴘɪʀᴇᴅ ʙʏ 'ᴋɪɴɴᴘᴏʀsᴄʜᴇ'

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