Unknown Love *Pausiert*

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Oct 24, 2021
Wie ich befürchtet hatte, begann es schon bald zu regnen. Am Anfang waren es kleine Regentropfen die auf meine roten Haare niederprasselten, doch mit der Zeit begann es immer heftiger zu regnen. Ich spürte wie meine Schuhe die Nässe hindurch liessen. Meine Kleidung klebte an meinem Körper und meine Haare tropften. Meine Augen verengten sich zu Schlitzen, damit die eisigen, schweren Tropfen nicht hinein gelangen konnten. Nur schummrig sah ich wohin ich lief, das schwache Licht der Laternen schien von dichtem Nebel verschluckt zu werden. In der Ferne erkannte ich den Umriss eines Gebäudes, eines grossen Gebäudes. In diesem Moment wusste ich nicht ob ich das gut finden sollte oder nicht. Einerseits würde ich an meinem Arbeitsplatz Schutz finden, doch andererseits bedeutete es, dass ich gerade mal erst die Hälfte des Weges hinter mir hatte. Ich war bereits komplett durchnässt. Sollte ich bei dem Gebäude anhalten, oder sollte ich weiter gehen? Was soll's, ich war so oder so bereits von Kopf bis Fuss nass. Ein paar Meter mehr oder weniger würde auch nichts mehr daran ändern. Trotz meinen Gedanken lief ich unschlüssig an dem grossen Gebäude vorbei, das in der Nacht irgendwie bedrohlich wirkte. Im nächsten Moment ging alles schnell. Ein ungünstig gesetzter Schritt und ich knickte ein. Gerade noch so konnte ich mein Gesicht schützen, indem ich meine Hände zuvor auf dem harten Boden aufprallen liess. Ein Schmerz durchzuckten meine Hände und meine Knie und im selben Moment begannen sie zu brennen. Der Regen trommelte weiterhin rücksichtslos auf meinen Rücken. „Kann ich ihnen helfen, Miss Scott?" Mein Blick fiel auf zwei schwarze, edle Schuhe, auf denen die einzelnen Wassertropfen zu sehen waren. Ohne dass ich nach oben sehen musste, wusste ich wer vor mir stand. Niemand sonst besass eine so anziehende und doch gefährliche Stimme. Und so sehr ich mich gegen das Gefühl, das sich in mir breit machte, sträubte, konnte ich es nicht verleugnen. Ich war
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kalt
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„Du warst eifersüchtig." Er lachte leise, aber es klang nicht amüsiert. Dann, ehe ich reagieren konnte, packte er mich an der Hüfte und drehte mich mit einer schnellen Bewegung gegen die Wand. Mein Atem stockte, als ich seinen Körper gegen meinen spürte. Es war so schnell gegangen, dass ich jetzt zwischen ihm und der Wand sprachlos da stand. Ich hatte vergessen wie stark und schnell er war und hatte auch in den letzten Tagen vergessen, dass ich eigentlich Angst vor ihm haben sollte. „Und wenn ich eifersüchtig bin?" Seine Stimme war rau, fast gefährlich und ich spürte seinen Atem direkt an meinem Ohr. „Glaubst du, ich sehe einfach zu, wie du mit anderen Männern redest, während ich genau weiß, was sie denken, was sie von dir wollen? Sag mir, genoss du es? Dass er dich so ansah? Dass er dich berührt hat? " Mein Herz klopfte schneller „Ich bin nicht dein Besitz. Ich kann mit jedem reden, mit dem ich will," brachte ich mit einem Hauch hervor, dieses mal war ich nicht mehr ganz so willensstark. Seine Finger glitten langsam meine Arme hinauf, bis sie meine Handgelenke umschlossen. Nicht fest, nicht schmerzhaft - aber unmissverständlich. Besitzergreifend. --- Ein Job. Eine Insel. Ein Mann, der seit Jahrzehnten in einem Bett liegt. Als Leora die Chance bekommt, für eine wohlhabende Familie zu arbeiten, scheint es die perfekte Möglichkeit zu sein, ihre eigene Welt wieder in Ordnung zu bringen. Geld für die Behandlung ihrer Mutter, ein Neuanfang fernab der Stadt - doch nichts hätte sie auf das vorbereiten können, was sie auf der Insel erwartet. Die Villa, in der sie arbeiten soll, birgt düstere Geheimnisse. Die Luft ist schwer von unausgesprochenen Wahrheiten. Und dann ist da er - der Mann, den sie pflegen soll, dessen Vergangenheit niemand aussprechen will. Doch je mehr sie über ihn erfährt, desto mehr erkennt sie, dass auf dieser Insel nichts so ist, wie es scheint. Und manche Geheimnisse besser nie ans Licht kommen sollten.

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